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  • 12.03.2015, 08:46 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Halle Münsterland

Militär-Messe „Defense Expo“ ohne schweres Geschütz

Stehen in Kürze Panzer in der Halle Münsterland? Können Messe-Besucher die neueste Generation von Maschinengewehren testen? Tobias Hertel winkt ab: „Wir werden keine schweren Geschütze auffahren“, zitiert der Sprecher des Messe- und Congress-Centrums den Projektleiter jener Messe, die dort vom 14. bis 16. April erstmals ihre Türen öffnen wird – allerdings nur für Fachpublikum. Denn bei der „Defense Expo“ suchen Nato-Vertreter nach Ausrüstung für die Armeen der Mitgliedsstaaten.

Vertreter der „Nato Support Agency“ (NSPA) nehmen an der Beschaffungskonferenz teil. Dass die fünfte Auflage in der Halle Münsterland stattfinde, liege nicht zuletzt an der Polizei-Fachmesse „Ipomex“. Denn diese hätten NSPA-Vertreter aus Luxemburg, dem Sitz der Nato-Einrichtung, vor zwei Jahren besucht. „Der Kontakt zur Polizei und zu Firmen, die die Beamten ausrüsten, ist für die Nato besonders interessant“, erklärt Projektleiter Tobias Schmitz. Auch die Raumkapazitäten und die direkte Anbindung zur Ausstellung seien Argumente für die Halle gewesen.

Während die NSPA im Rahmen einer Konferenz Zulieferfirmen in Workshops erläutert, wie sie mit dem Bündnis ins Geschäft kommen, zeigen mehr als 60 Aussteller auf der „Defense Expo“ ihre Produkte. Dazu zählen Uniformen, Nachtsichttechnik, Radarsysteme und Fahrzeuge. Zwar sei dem mit dem belgischen Unternehmen FN Herstal auch ein Waffenhersteller an Bord, berichtet Hertel. Seine Produkte aber – Pistolen, Gewehre und Geschütze in vielerlei Variationen – würden allenfalls auf Flyern präsentiert. Die Halle Münsterland erwartet zu der Messe „Defense Expo“ ein internationales Publikum aus Europa und Nordamerika. Parallel findet die „Ipomex“ statt.

(Markus Kampmann, WN)


 


 

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