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  • 27.05.2013, 09:51 Uhr
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  • Münster
Handwerkskammer Münster

Neue Kompetenzzentren auf Haus Kump

Niemand kennt Haus Kump besser als Elisabeth Schulze Isfort. Die 69-Jährige wohnte bis zum Jahr 2003 dort. „Haus Kump ist sehr schön geworden.“ Am Freitagmorgen war sie Gast bei der offiziellen Eröffnung der Hofanlage, die jetzt die Handwerkskammer Münster „bewohnt“.

Aber anstelle von Ackerbau- und Viehzucht haben sich das Gestaltungs- und Medientransferzentrum sowie das Fachwerk-Kompetenzzentrum am Aasee eingerichtet.

„Es ist ein Glücksfall für Münster“, betonte der Präsident der Handwerkskammer, Hans Rath. „Hier bekommt man Lust auf Bildung“, sagte er zu den 150 Gästen. Der Präsident trug zwar schwer an seiner würdevollen Kette, um so leichter fiel ihm eine Lobeshymne. Ob Bund, Land oder Stadt – alle hätten beigetragen. Die Baukosten betragen rund 10.5 Millionen Euro.

Mit Haus Kump soll ein frischer Wind in die Bildungslandschaft der Region blasen, so Rath. Schon aus dem Grund, fügte er hinzu, weil das neue Kompetenzzentrum am Aasee geografisch am Beginn einer „Frischluftschneise“ für die Stadt liege. Hans Rath wünschte sich, dass Haus Kump künftig „für kompetente Vermittlung von Fachwissen und für ein starkes Gefühl an Menschlichkeit steht“.

„Geballte Kompetenz findet hier ein Zuhause.“

Am Segen von Weihbischof Dieter Geerlings und Superintendentin Meike Friedrich wird es nicht liegen. Beide betonten: „Geballte Kompetenz findet hier ein Zuhause.“

Markus Lewe erinnerte an Zeiten, als der Hof dafür sorgte, dass das Domkapitel satt wurde. Damit, so der Oberbürgermeister, sei Haus Kump Urquell des florierenden Bistums. Jetzt sei die Anlage Quell neuer Handwerksideen. Für Lewe ist der Hof ein starkes Stück Geschichte in der Stadt, die der Handwerkskammer das Areal als Erbbaugrundstück zur Verfügung gestellt hat. Heimatfroscher Karlheinz Pötter freut sich über die sinnvolle Nutzung von Haus Kump.

Für NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin ist Haus Kump ein „fantastischer Ort“. Für den „Minister fürs Handwerk“ sind die Werkstätten ein Zentrum des Wissenstransfers. Überhaupt sei Handwerk ein Teil der Kreativwerkstatt, die Motor der wirtschaftlichen Erneuerung im Land sei. Hausherr Hermann Eiling, Hauptgeschäftsführer der Kammer, versicherte, dass die Gebäude lebendig genutzt werden. „Wir versprechen, dass wir die Gebäude für Münsteraner und Gäste nutzbar und erlebbar machen wollen.“

(Redaktion)


 


 

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