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  • 27.05.2013, 12:26 Uhr
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  • Münster
Hauptbahnhof Münster

Bundesverkehrsminister Ramsauer kommt zur Einweihung der Verkehrsstation

Investitionen in Höhe von 38 Millionen Euro und zwei Jahre Bauzeit: Am morgigen Dienstag (28.05.2013) wird die aufwändig sanierte Verkehrsstation des münsterischen Hauptbahnhofs offiziell eingeweiht.

Zu den Ehrengästen zählt am Dienstag (28. Mai) um 17.30 Uhr auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, der ohnehin in der Stadt ist – als Besucher einer Fachmesse für Fahrwegtechnik in der Halle Münsterland.

Während das eine Großprojekt – in dessen Verlauf Bahnsteige erneuert, der Haupttunnel verbreitet und Rolltreppen und Aufzüge eingebaut wurden – nun abgeschlossen ist, wirft ein weiteres seine Schatten voraus: der Neubau des Empfangsgebäudes. 2011 hatte die Bahn, die den Komplex in Eigenregie errichten wird, ihre Pläne vorgestellt, seitdem arbeitet sie an den Details. Die haben sich allerdings in den letzten Monaten nach Intervention aus Münster verändert.

Neubau des Empfangsgebäudes folgt

Die horizontale Gliederung der gläsernen Fassade ist inzwischen durch eine vertikale Struktur ersetzt worden. „Die erste Version war zu aalglatt“, gibt Stadtdirektor Hartwig Schultheiß die Meinung wieder, die sich vor einigen Wochen der Planungsausschuss gebildet hatte. Zudem habe der zunächst vorgelegte Entwurf zu wenig die örtlichen Gegebenheiten in Münster berücksichtigt.

Die von der Bahn eingearbeiteten Änderungen seien nun „mehr stadtbezogen“, sagt Schultheiß – passen also besser zu Münster. Ein Bahn-Sprecher bestätigt dies: „Im Moment arbeiten wir am Feinschliff der Architekturentwürfe, in denen die Wünsche der Stadt berücksichtigt sind.“ Danach werde man die endgültige Planung der Stadt und der Öffentlichkeit vorstellen.

Nach wie vor rechnet der Stadtdirektor damit, dass die Bauarbeiten für das neue Empfangsgebäude, wie angekündigt, Ende 2014 beginnen. „Sollte auch Bahn-Chef Grube zur Eröffnung der Verkehrsstation kommen, werde ich ihn noch einmal daran erinnern“, sagte Schultheiß. „Die Bahn steht im Wort.“ Die Kosten für den Neubau hatte das Unternehmen vor zwei Jahren auf 32 Millionen Euro beziffert, Bauzeit: zwei bis drei Jahre. Bereits jetzt gebe es „sehr, sehr viele Interessenten“ für die Verkaufsflächen in der künftigen Haupthalle, berichtet der Stadtdirektor. „Ein Hauptbahnhof ist halt ein beliebter Standort.“

(Martin Kalitschke)


 


 

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