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  • 11.03.2013, 10:27 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Historisches Gebäude

Buch über das Kleinod an der Marievengasse

Das Gadem genannte Kleinhaus in Münsters Marievengasse gibt es seit dem 18. Jahrhundert. Der Kaufmann Franz Josef Görtz hat es aufwändig saniert. Im Coppenrath-Verlag ist jetzt ein Buch dazu erschienen: „Ein Gadem an der Marievengasse“.

Franz Josef Görtz kennt das im 18. Jahrhundert errichtete Haus Marievengasse 6 seit seiner Kindheit. „Ich ging dort ein und aus.“ Dass der Kaufmann vor einigen Jahren dieses „Gadem“ (Kleinhaus) erwarb und aufwändig sanierte, wertet der münsterische Verleger Wolfgang Hölker als „positives Beispiel für Bürgersinn“.

Im Coppenrath-Verlag ist nun ein Buch über das unscheinbare, aber innen wie außen wunderbare Haus erschienen: „Ein Gadem an der Marievengasse“ (16,80 Euro). Herausgeber ist Franz Josef Görtz selbst, verfasst wurde es von Dr. Alfred Pohlmann und Dr. Christine Schedensack. Die Autoren schildern die Geschichte des Gebäudes, erzählen, wer dort einst gewohnt hat – und stellen andere Gademe im Münsterland vor.

Görtz ließ sein Haus komplett sanieren, überdachte den Hof, errichtete eine Brücke, die das alte Gebäude mit einem modernen Anbau verbindet. „Ein Kleinod“, so Hölker. Eines, dessen Umbaukosten sogar über dem Kaufpreis lagen, wie Franz Josef Görtz betont.

Bezugsquellen

Franz Josef Görtz (Herausgeber), Alfred Pohlmann (Autor), Christine Schedensack (Autor), "Ein Gadem in der Marievengasse: Die Geschichte eines Kleinhauses im alten Münster" (ISBN 3649614812)

(-kal-)


 


 

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