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  • 10.10.2013, 13:17 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Identitätssuche im Münsterland

Studierende erforschen Selbst- und Fremdbild der Region

Fahrräder und Pferdewirtschaft, Wasserschlösser und Wissenschaft - das Münsterland hat viele Facetten. Doch wie sehen die Münsterländer selbst ihre Region, und wie wird sie von außerhalb wahrgenommen? Diesen Fragen geht ein Forschungsprojekt am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster in Kooperation mit dem Münsterland e.V. nach.

Ziel der Studie ist es, der regionalen Identität auf den Grund zu gehen. Hierzu werden in den kommenden Monaten rund 1.000 Personen befragt: online, telefonisch und in Regionalzügen. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2014 veröffentlicht.

Für aussagekräftige Ergebnisse ist das Forschungsprojekt auf die Unterstützung motivierter Münsterländerinnen und Münsterländer angewiesen. Als Dankeschön für ihre Teilnahme an der Online-Umfrage werden unter allen Befragten Büchergutscheine verlost.

Projektleiterin Prof. Ulrike Röttger erwartet Vielversprechendes: "Wir gehen von einem recht stark ausgeprägten Gefühl der regionalen Verbundenheit aus. Für uns stellt sich die Herausforderung, ein aktuelles Bild der Bürger von ihrer Region einzufangen."

Was macht die Gegend lebenswert, welche Potenziale birgt sie, und wo gibt es vermeintliche Defizite? Unterscheidet sich das regionale Zugehörigkeitsgefühl zwischen der kreisfreien Stadt Münster sowie den Kreisen Coesfeld, Steinfurt, Borken und Warendorf?

Die Ansichten der Bewohner werden anschließend verglichen mit den Ergebnissen einer bundesweiten Befragung unter Nicht-Münsterländern. Zudem soll erforscht werden, inwiefern sich die Region als selbstbewusster Wirtschaftsstandort wahrnimmt.

(upm)


 


 

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