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  • 11.07.2013, 16:29 Uhr
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  • Münsterland / Emscher-Lippe-Region
IHK-Forderung erfüllt

Regeln für Handel auf grüner Wiese

Die neue Verordnung, mit der die nordrhein-westfälische Landesregierung den großflächigen Einzelhandel auf der grünen Wiese eindämmen will, stößt auf große Zustimmung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, die seit mehreren Jahren auf eine rechtssichere Vorschrift drängt.

„Mit diesen Regelungen ist eine unserer zentralen handelspolitischen Forderungen an die Politik erfüllt", so IHK-Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing.

Der NRW-Landtag hatte gestern (10. Juli) als vorgezogenen Teil des neuen Landesentwicklungsplans enge Vorgaben für den großflächigen Einzelhandel außerhalb der Innenstädte beschlossen. „Der Wettbewerb im stationären Handel soll sich in den Zentren entwickeln und unsere Städte lebendig halten. Dazu müssen wir die Flächenexplosion im Einzelhandel an den Stadträndern eindämmen", sagte Schulte-Uebbing.

Die Verordnung enthält Regelungen für den Einzelhandel ab 800 Quadratmeter Verkaufsfläche und wirkt sich somit auch auf die Ansiedlung von modernen Discountern aus. „Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung müssen die Kommunen an die Sicherung der Nahversorgung ihrer Bürger denken“, erläuterte der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Die Abstimmung im Landtag zeigt ihm, „dass es eine breite politische Mehrheit für den Schutz des Einzelhandels in unseren Stadtzentren gibt“. Jetzt gilt es, die Kommunen weiterhin zu unterstützen, „damit sie diese Regelungen auch aktiv zur Planung nutzen", unterstreicht Schulte-Uebbing.

(Redaktion)


 


 

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