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  • 09.07.2013, 13:28 Uhr
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IHK-Magazin Wirtschafsspiegel

Nord-Westfalen „Tierisch gut im Geschäft“

3,86 Milliarden Euro gaben die Deutschen im vergangenen Jahr für Haustierfutter und Zubehör wie Kauknochen, Katzenstreu und Nagerhäuschen aus, so der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands. Dass auch Unternehmen aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region in diesem wachsenden Markt rund um das Haustier kräftig mitmischen, zeigt das IHK-Magazin „Wirtschaftsspiegel“ in der gerade erschienenen Juli/August-Ausgabe.

Egal, ob es um Hundebetten geht, die den Vierbeiner vor Stauballergie schützen sollen, Bio-Nahrung für Hunde und Katzen oder spezielles Futter für Zierfische, die nord-westfälische Wirtschaft macht „Tierisch gute Geschäfte“.

Im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen sind danach allein 411 Unternehmen gemeldet, die mit Haustierbedarf – von Hundefutter über Katzenstreu bis zu Transportboxen handeln. Mit Abstand die meisten davon sind im Kreis Borken (94) aktiv, gefolgt vom Kreis Recklinghausen (74), Kreis Steinfurt (65), Kreis Coesfeld (57), Kreis Warendorf (54), Münster (28), Gelsenkirchen (22) und Bottrop (17).

Zu den Handelsunternehmen kommen Futterhersteller wie BEWITAL petfood GmbH & Co. KG (Südlohn) oder Tierarzneihersteller wie animedica GmbH aus Senden. Denn vor allem die Tiergesundheit lassen sich die Deutschen viel kosten. 739 Millionen Euro haben Tierpharmahersteller 2012 in Deutschland mit Arzneien gegen Parasiten, bakterielle Infekte, Krebs oder Schmerzen umgesetzt. Das hat der Bundesverband für Tiergesundheit errechnet. Und von den 277 Tierarztpraxen in der IHK-Region konzentriert sich nach Angaben der Tierärztekammer Westfalen-Lippe fast die Hälfte auf Haustiere.

Gute Geschäfte lassen sich auch mit Dienstleistungen für Fiffi, Mieze & Co. machen. So berichtet der „Wirtschaftsspiegel“ über die gelernte Arzthelferin Anja Martin, die in Gelsenkirchen den Hundesalon Picco Bello betreibt. Auch Michael Leick, Wirt im Restaurant Maikotten in Münster, hat den Service am Hund in seinem Geschäftsmodell zur Imagebildung und Kundenbindung verankert: Bei ihm gibt es eine Speisekarte extra für Hunde. Und wer seinem Vierbeiner eine Geburtstagsparty im „Rudelkreis“ gönnen will, ist im Maikotten gut aufgehoben. „Den Anteil, den der Faktor Hundedienstleistung hat, ist nicht exakt messbar, aber spürbar sind die Effekte schon“, sagt Leick.

Mehr Informationen zur Haustierbranche in Nord-Westfalen gibt es im IHK-Magazin „Wirtschaftsspiegel“ (Doppelausgabe Juli/August). Das e-Paper kann hier heruntergeladen werden.

(Redaktion)


 


 

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