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  • 11.09.2012, 09:08 Uhr
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Immobilien

Münster würde sich über mehr Mittel für sozialen Wohnungsbau freuen

Die Stadt Münster korrigiert Aussagen des Bauministers Groschek. Das Förderkontingent wird bereits restlos ausgeschöpft.

Nach Angaben von Stadtrat Thomas Paal schöpft Münster seit Jahren das vom Land zugeteilte Kontingent für preisgebundenen Wohnungsbau aus. "Die Stadt ruft regelmäßig alle Fördergelder ab. Münster würde sich über mehr Landesmittel für den sozialen Wohnungsbau freuen", sagte Paal zu Äußerungen von Bauminister Michael Groschek. Unter Verweis auf "benötigten zusätzlichen sozialen Wohnraum" hatte der Minister mehreren NRW-Städten, darunter Münster, vorgehalten: "Die Fördergelder sind da. Sie müssen aber auch abgerufen werden."

Bei der Zuteilung der jährlichen Fördermittel für den preisgebundenen Mietwohnungsbau wurde Münster ab dem Jahr 2009 vom Land NRW zunächst zurückgestuft und als "Kommune mit unterdurchschnittlichem Bedarf" eingeordnet. Deshalb standen noch weniger Mittel zur Verfügung. Regelmäßig gelang es der Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren, eine nachträgliche Aufstockung der Fördermittel zu erreichen. Außerdem konnte für besonders innovative Projekte eine zusätzliche Förderung beim Land eingeworben werden. So wurden in 2011 rund 40,3 Mio Euro durch das Land zugeteilt, aus denen die Stadt den Bau von 369 Wohnungen fördern konnte.

Seit 2012 rangiert Münster in der Mittelzuteilung des Landes in der Kategorie der "Kommunen mit hohem Bedarfsniveau". Stadtrat Paal: "Dennoch hat Münster kein Problem mit nicht abgerufenen Fördergeldern, sondern vielmehr ein Problem mit nicht ausreichend vorhandenen Fördergeldern."

(Redaktion)


 


 

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