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  • 28.09.2015, 14:48 Uhr
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  • Münsterland / Kreis Warendorf
Industrie 4.0 im Kreis Warendorf

Die nächste industrielle Revolution

Über 50 Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Wirtschaft konnte Landrat Dr. Olaf Gericke bei der Auftaktveranstaltung der gfw-Veranstaltungsreihe Industrie 4.0 im SparkassenForum in Warendorf begrüßen. Hausherr Roland Klein, stellvertretendes Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Münsterland Ost, stellte die Bedeutung des Themas für die Region heraus.

Als Referent überzeugte Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier. Der ausgewiesene Experte vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn ist Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien und mit vielen Ehrungen versehen.
Gausemeier ist als Vorsitzender des Clusterboards des BMBF-Spitzenclusters „Intelligente technische Systeme Ostwestfalen-Lippe“ (it´s OWL) das forschende Aushängeschild der ostwestfälischen Zukunftsambitionen.

„Meine Leidenschaft ist das Entwerfen kühner Ideen“, so Prof. Dr.-Ing. Gausemeier zu Beginn des Vortrags.

Auf die Potentiale, Chancen und Risiken der digitalen Transformation ging der Referent dann ausführlich ein. Deutschland könne sich durch die intensivere Verbindung von Ingenieurwissenschaften und Informatik starke Wett-bewerbsvorteile im Bereich der vernetzten Industrie 4.0 sichern.

Er zeigte, dass Digitalisierung, Vernetzung sowie zunehmend autonome Produktionsprozesse in den nächsten Jahren umfassende Veränderungs-prozesse im industriellen Bereich nach sich ziehen werden.

Chancen von Industrie 4.0 liegen insbesondere in der Identifizierung neuer Geschäftsmodelle. Diese zukunftsorientierte Unternehmensgestaltung bedarf definierter Geschäftsprozesse. „Drei Kernfragen muss sich das Unternehmen stellen: Sind meine Geschäftsprozesse definiert? Folgen diese einer Geschäftsstrategie? Beruht meine Geschäftsstrategie auf einem Zukunfts-entwurf?“, so Prof. Dr.-Ing. Gausemeier.

Petra Michalczak-.Hülsmann dankte Prof. Dr.-Ing. Gausemeier für den informativen Vortrag über die neuen Möglichkeiten der digitalen Wertschöpfungsnetzwerke. „Die große Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zeigt, dass die angebotenen Veranstaltungen den Zeitgeist der Unternehmen genau treffen“, freute sich gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann über die gelungene Auftaktveranstaltung.

In den kommenden Wochen bietet die gfw über 20 Veranstaltungen und Workshops zu dem Zukunftsthema Industrie 4.0 an. Diese richten sich an Industrie- und Handwerksbetriebe, sowie an Handel und Freiberufler.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen online.

(gfw Ges. für wirtschafts.)


 


 

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