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  • 15.05.2015, 09:49 Uhr
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  • Münster / Greven / Ascheberg
Innovationspreis Münsterland 2015

Nutzfahrzeug-Hersteller aus Ascheberg ist erstmals dabei

„Man arbeitet so hart an neuen, innovativen Ideen. Und wenn man alles entwickelt hat, wird die Kommunikation vernachlässigt. Aber die ist heute unerlässlich“, sagt Daniel Hemker, Leiter Vertrieb und Marketing, des Ascheberger Nutzfahrzeug-Herstellers Wecon. Deshalb hat sich das Unternehmen in diesem Jahr erstmals beim Innovationspreis Münsterland 2015 beworben, den der Münsterland e.V. alle zwei Jahre gemeinsam mit seinen Sponsoren, den Sparkassen im Münsterland, der Westfälischen Provinzial Versicherung AG und RWE Deutschland AG vergibt.

Noch bis zum 31. Mai können Unternehmen aus dem Münsterland es Wecon nachmachen – und sich für den Innovationspreis Münsterland 2015 bewerben. Das Familienunternehmen aus Ascheberg hofft in der Kategorie „Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“ auf den Sieg.

Wecon hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen eine neue Reihe von Großraum-Wechselcontainern für Lkw entwickelt, die eine extrem niedrige Bodengruppe haben und so je nach Modell zwischen 25 und 50 Prozent mehr Ladevolumen bieten. Damit können noch mehr Güter auf herkömmlichen Lkw und im Kombinierten Verkehr auf der Bahn transportiert werden. „Das reduziert die Fahrten, spart Kosten und verringert den CO2-Ausstoß“, erklärt Hemker. Die Vorteile der neuen Modellreihe mit dem Namen „Imperator“ hat Wecon der Branche bereits Anfang Mai auf der Messe transport logistic, der Internationalen Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management , in München gezeigt.

Von der Teilnahme am Innovationspreis erhofft sich Hemker vor allem regionale Öffentlichkeit und Vorteile bei der Fachkräftegewinnung. Schon jetzt sei es nicht leicht, im Münsterland und angrenzendem Ruhrgebiet Fachkräfte für das expandierende Unternehmen zu finden. „Wir wollen mit der Teilnahme am Innovationspreis untermauern, dass wir ein guter, innovativer Arbeitgeber sind – und das nicht einfach nur sagen, sondern von einer unabhängigen Jury bestätigt bekommen“, sagt Hemker. Beim Verkauf der neuen Modelle, der zeitnah starten soll, wäre der Verweis auf den Innovationspreis natürlich ebenfalls eine Hilfe.

„Es ist wichtig, dass unsere regionale Wirtschaft ihre Möglichkeiten nutzt, um sich von der Konkurrenz abzuheben und ihren Ideenreichtum offensiv zu vermarkten. Der Innovationspreis Münsterland ist eine hervorragende Gelegenheit dazu“, sagt Landrat Konrad Püning. „Deshalb hoffe ich, dass sich bis Ende Mai noch viele weitere Unternehmen bewerben.“

Der Innovationspreis Münsterland

Der Innovationspreis Münsterland 2015 zeichnet innovative Ideen in den Kategorien „Wirtschaft“, „Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft“, „Energie innovativ“ und „Start-Up Unternehmen“ aus. Außerdem hat die siebenköpfige Jury mit hochkarätigen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft die Möglichkeit, zwei Sonderpreise zu vergeben. Erstmals erhalten die Gewinner in diesem Jahr ein Preisgeld: 5000 Euro gibt es je Sieger in den einzelnen Kategorien. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum am 31. Mai.

(Redaktion)


 


 

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