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  • 29.11.2012, 16:12 Uhr
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  • Münster
INSM-WiWo-Studie 2012

München, Stuttgart und Münster sind führende deutsche Wirtschaftsstandorte

Der Wirtschaftsstandort Münster bestätigt im INSM-Großstadtranking 2012 sein hohes Leistungsniveau: Platz drei lautet die heute in Berlin vorgestellte Bilanz für Münster, das mit Langzeitprimus München (1) und Stuttgart (2) – wie im Vorjahr – das Spitzentrio bildet.

Im NRW-Vergleich verteidigt der Wirtschaftsstandort Münster seine Führungsposition vor Düsseldorf (bundesweit 6) und Bonn (bundesweit 10).

Die vielbeachtete Großstadtstudie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Wirtschaftswoche, in der Münster seit mehreren Jahren auf einem der vorderen Plätze liegt, berücksichtigt mehr als 90 ökonomische und strukturelle Indikatoren zu den Gebieten Arbeitsmarkt, Soziales, Wirtschaft und Wohlstand.

„Das Ergebnis basiert auf der Leistungsmotivation und –stärke hiesiger Unternehmen. Es ist sehr zu schätzen, dass sie den Wirtschaftsstandort mit guter Arbeit seit Jahren stabil und gesund halten“, erklärt Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster GmbH.

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe freut sich über die Stimmung der münsterischen Unternehmerschaft. In einer Umfrage im Rahmen der INSM-Studie zu den Faktoren „Verwaltungshandeln“ (Platz 5), „Infrastruktur“ ( Platz 3) und „Attraktivität“ (Platz 5) fielen die Urteile jeweils sehr gut aus. In der Summe hat Münster die beste Bewertung aller deutschen Standorte vor Dresden und München erhalten (s. S. 23 Endbericht Ranking 2012).

„Das ist ein tolles Feedback unserer Unternehmer, deren Meinung mir enorm wichtig ist. Das bestätigt uns darin, kontinuierlich und nachhaltig – gestützt auf einer breiten Basis – an den Rahmenbedingungen an unserem Standort zu arbeiten, damit die Wirtschaft auf einer optimalen Grundlage arbeiten kann“, so Lewe. „Wir machen unsere Hausaufgaben – zum Wohl unserer Bürger und Wirtschaft.“

Münster punktet wie im Vorjahr mit einer Arbeitslosenquote von nur 5,9 Prozent (Rang 4). Sie lag im Bundesdurchschnitt bei 9,5 Prozent. Auf einhundert Münsteraner kommen 4,8 ALG-II-Empfänger, im Schnitt der untersuchten Städte sind es 8,1 Bezieher. Mit dieser Quote liegt Münster auf Platz 3. In demografischer Hinsicht kommt Münster jung daher. Die hohe Anzahl der 20- bis 59-Jährigen gegenüber den Einwohnern 60+ bringt Platz 2 ein.

(Redaktion)


 


 

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