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  • 11.05.2015, 11:02 Uhr
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  • Steinfurt/Greven/Emsdetten
Insolvente Krankenhaus-Träger

Übernahme durch Stiftung rettet Krankenhäuser in Greven und Borghorst, Emsdetten schließt

Die Gläubiger der insolventen Marienhospital Münsterland GmbH haben entschieden: Sie nahmen gestern die Angebote der Mathias-Stiftung aus Rheine für das Krankenhaus in Borghorst und das der münsterischen St.-Franziskus-Stiftung für Greven an. Keinen neuen Träger gibt es für das Emsdettener Hospital.

Bereits in drei bis sechs Wochen könnte der Standort geschlossen werden. Die Ma­thias-Stiftung soll 5,4 Millionen Euro für das Borghorster Marienhospital und die St.-Franziskus-Stiftung für Greven 2,6 Millionen Euro bezahlt haben.

Mindestens zehn Millionen Euro will die Mathias-Stiftung investieren will. Außerdem soll die Allgemeinchirurgie Borghorst wieder aufgebaut werden. Im Ge­genzug wird die Gynäkologie allerdings geschlossen, bestätigte Vorstand Dietmar Imhorst. Die St.-Franziskus-Stiftung plant in Greven Investitionen in Höhe von fünf bis sieben Millionen Euro.

Norbert Kleyboldt, Generalvikar des Bistums Münster, begrüßte den Beschluss der Gläubiger: „Die Konzepte der Stiftungen sind aus unserer Sicht zukunftsfähig.“ Für die Mitarbeiter, die nicht übernommen werden, gebe es eine Auffanggesellschaft. Der Kirchensteuerrat werde diese mit 1,5 Millionen Euro unterstützen.

(Gudrun Niewöhner, WN)


 


 

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