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  • 30.08.2013, 09:50 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Insolvenzverwalter

Großes Interesse an Märkten von Max Bahr und Praktiker

Wohin die Reise für die bundesweit 132 Max-Bahr-Baumärkte gehen wird, steht noch nicht fest, sagt Unternehmenssprecherin Simone Naujoks. Ende Juli traf die Nachricht von der Beantragung des Insolvenzverfahrens viele Mitarbeiter im Unternehmen wie ein Schock.

Zwei Wochen zuvor hatte bereits die Baumarktkette Praktiker aus dem gleichen Konzern Insolvenz angemeldet. Insgesamt 6.800 Beschäftigte sind betroffen. Ihr Gehalt wird bis Ende September von den beiden Insolvenzverwaltern gezahlt.

„Es bleibt spannend“, betont die Unternehmenssprecherin in Hamburg. Die Insolvenzverwalter sammelten demnach bis Anfang September alle „Interessenbekundungen“ für die Baumärkte. Mehr als zehn Investoren, so Naujoks, haben demnach bereits ihr Interesse für die Baumärkte angemeldet. Die mit der vorläufigen Insolvenzverwaltung beauftragten Anwälte sondierten derzeit alle Angebote.

Fest steht aber, so Naujoks, dass in insgesamt 51 Praktiker- Märkten bis Ende Oktober der Räumungsverkauf erfolgen soll.

In der gesamten Max Bahr Baumarktkette werde dagegen normal verkauft. Die Engpässe beim Warennachschub seien inzwischen aus der Welt geräumt. Die Belieferung der Märkte mit Waren habe sich normalisiert, sagt Simone Naujoks. Nach der Bekanntgabe der Insolvenz gab es nach Angaben des Konzerns zunächst Probleme, weil Firmen Sorge hatten, dass sie für ihre Ware kein Geld bekommen.

(Redaktion)


 


 

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