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  • 02.06.2014, 13:41 Uhr
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  • Münsterland / NRW
Investitionen nehmen zu

Stimmung im NRW-Mittelstand hellt sich weiter auf

Die mittelständischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind überwiegend bester Stimmung. So bewerten weit mehr als drei Viertel der Mittelständler ihre aktuelle Geschäftslage mit gut bis sehr gut. Auch die künftige wirtschaftliche Entwicklung sieht die Mehrheit optimistisch.

Das ist das Ergebnis der Mittelstandsumfrage, die die WGZ BANK mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken im Rheinland und in Westfalen halbjährlich durchführt. „Die mittelständische Wirtschaft hat in diesem Jahr deutlich Fahrt aufgenommen. Vor allem ein stabiler Arbeitsmarkt und ein starker privater Konsum begünstigen diese Entwicklung“, so Thomas Löcker, Bereichsleiter Firmenkunden der WGZ BANK. „Zudem dürften die Unternehmen künftig von steigenden Investitionen im Inland sowie vom Ende der Rezession in der Eurozone profitieren.“

Von den rund 600 befragten mittelständischen Unternehmern beurteilen 10% die aktuelle Geschäftslage mit sehr gut und 77% mit gut. Unzufrieden äußert sich jeder neunte Befragte (11%). Zunehmend optimistisch schätzen die Unternehmer die Entwicklung der kommenden sechs Monate ein: Während nun jeder Zweite von einer verbesserten Lage ausgeht (52%), rechnet lediglich jeder Zwanzigste (5%) mit einer eingetrübten Situation. In der letzten Umfrage im Sommer 2013 hatten sich ein Drittel optimistisch (33%) und 6% pessimistisch gezeigt.

Besonders das Dienstleistungsgewerbe ist optimistisch

Unter den einzelnen Branchen berichten insbesondere die Unternehmen des Dienstleistungsgewerbes von einer derzeit erfreulichen Geschäftslage. 79% sprechen von einer guten, 11% von einer sehr guten Situation. Auch der Bausektor vergibt überwiegend gute Noten (gut: 74%, sehr gut: 14%). „Dank der milden Witterung verzeichneten die Bauunternehmen teilweise zweistellige Zuwachsraten. Und aktuell verbessert sich die Auftragslage weiter“, sagt Löcker. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich die Stimmung vor allem mit Blick auf die kommenden sechs Monate aufgehellt. Gut jeder zweite Unternehmer (58%) erwartet eine bessere Lage, während lediglich 3% von rückläufigen Geschäften ausgehen. „Eine anziehende US-Wirtschaft und eine robuste Konjunktur in den Schwellenländern dürften für weiteres Exportwachstum sorgen“, so Löcker. Im Vergleich zum Verarbeitenden Gewerbe äußern sich die Handelsunternehmen verhaltener. Für die kommenden Monate sind sie gleichwohl zuversichtlich und erwarten leicht steigende Umsätze.


 


 

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