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  • 02.06.2014, 13:41 Uhr
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  • Münsterland / NRW
Investitionen nehmen zu

Stimmung im NRW-Mittelstand hellt sich weiter auf

Arbeitsmarkt robust

Der Arbeitsmarkt im Rheinland und in Westfalen zieht wieder an. Gut jeder vierte Mittelständler erhöhte seine Beschäftigtenzahl (26%, vormals 22%), während erneut 13% ihren Personalbestand reduzierten. 60% der Unternehmen hielten ihre Mitarbeiterzahl konstant (vormals 65%). Insbesondere die zum Verarbeitenden Gewerbe zählenden Unternehmen stellten Arbeitskräfte ein, während sich die Handelsunternehmen eher von Mitarbeitern trennten. Den Planungen für die kommenden Monate zufolge dürfte sich das Beschäftigungswachstum fortsetzen. Jeder fünfte Mittelständler will zusätzliches Personal einstellen (21%, vormals 16%), erneut jeder Vierzehnte will Mitarbeiter entlassen (7%). Allen voran die Bau- und Ausbauunternehmen planen weiterhin mit einer steigenden Beschäftigtenzahl in den kommenden Monaten.

Investitionen ziehen an

Die gute Geschäftslage schlägt sich in einem vorteilhaften Investitionsumfeld für den Mittelstand in Nordrhein-Westfalen nieder: Eine gestiegene Zahl von Unternehmen stockte ihre Investitionsausgaben in den vergangenen sechs Monaten auf (35%, vormals 27%), während weniger Befragte ihre Investitionen zurückfuhren (10%, vormals 19%). In den kommenden Monaten wollen annähernd zwei Drittel der Unternehmen (64%) Investitionen vornehmen. Davon beabsichtigen 45% eine Aufstockung ihrer Investitionsbudgets. 11% planen ihren Etat zu kürzen. Im Verarbeitenden Gewerbe rechnet sogar jeder zweite Mittelständler mit höheren Investitionsausgaben. Trotz der Investitionsfreude im Mittelstand hält sich der externe Finanzierungsbedarf in Grenzen. Von allen Befragten geben 29% an, dass derzeit Finanzierungsbedarf besteht. Ein Grund dafür ist die Finanzierung des steigenden Geschäftsvolumens (42%). Überwiegend stehen jedoch die Erweiterungsinvestitionen (54%) im Fokus. Die Finanzierung soll größtenteils (89%) durch Bankkredite erfolgen. Mehr als ein Drittel (39%) greift aber auch auf die Innenfinanzierung zurück. Beteiligungskapital wie Private Equity (8%) oder Kapitalmarktinstrumente (2%) spielen für die mittelständischen Unternehmen eine untergeordnete Rolle.


 


 

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