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  • 09.12.2013, 12:14 Uhr
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IT.NRW

Statistisches Jahrbuch Nordrhein-Westfalen 2013 erschienen

Zum Jahresabschluss hat Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt die aktuelle Ausgabe des Statistischen Jahrbuchs für Nordrhein-Westfalen herausgebracht.

Das informative Nachschlagewerk bietet mit seiner Themenvielfalt einen tiefen Einblick in die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in NRW. Das Statistische Jahrbuch Nordrhein-Westfalen 2013 kann in gedruckter Form über den Publikationsservice von IT.NRW oder per Post (IT.NRW, Mauerstr. 51, 40476 Düsseldorf) zum Preis von 39 Euro bestellt werden. Alternativ steht es als kostenloser Download im Publikationsservice zur Verfügung.

Das Jahrbuch informiert u. a. über folgende interessante Sachverhalte:

  • Das Bruttoinlandsprodukt NRWs stieg 2012 um 1,7 Prozent auf 582,1 Milliarden Euro, damit wurde hierzulande mehr als 22,0 Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung erarbeitet.
  • Laut den Ergebnissen des Zensus 2011 sind die Wohnungen in NRW durchschnittlich 89,4 Quadratmeter groß. Die größten Wohnungen gibt es rein rechnerisch in den Kreisen Höxter, Coesfeld und Steinfurt. In Gelsenkirchen, Duisburg und Düsseldorf sind die Wohnungen am kleinsten.
  • Die meisten der 185 356 nach NRW zugezogenen Ausländer kamen im Jahr 2012 aus Polen (40 255); auf den weiteren Plätzen folgten Rumänien (18 534), Bulgarien (11 224) und Griechenland (7 408).
  • In NRW waren Anfang 2013 nahezu 9,3 Millionen Pkws zugelassen – das waren 528 Fahrzeuge je 1 000 Einwohner. Die höchste Pkw-Dichte herrschte im Rheinisch-Bergischen Kreis (595) und im Oberbergischen Kreis (594); die niedrigste Pkw-Dichte gab es in Köln (439) und Duisburg (446).
  • Im Schuljahr 2012/13 wurden 2,1 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen in NRW von über 158 000 Lehrkräften unterrichtet; auf jede Lehrkraft entfielen damit etwa 13 Schüler.
  • Ein Viertel der Landesfläche in NRW ist bewaldet; im Kreis Siegen- Wittgenstein sind zwei Drittel (64,6 Prozent), im Rhein-Kreis Neuss dagegen nur 7,3 Prozent des Kreisgebietes mit Wald bedeckt.
  • Die Niederlande waren 2012 der bedeutendste Abnehmer für die NRW-Wirtschaft: Die Exporte nach Holland beliefen sich auf 20 Milliarden Euro, das waren 2,7 Milliarden Euro mehr, als auf dem gesamten amerikanischen Markt abgesetzt wurde.
  • Nordrhein-westfälische Verbraucher mussten im September 2013 fast 40 Prozent weniger für einen Computer bezahlen als noch vor drei Jahren, aber über 16 Prozent mehr für Zeitungen und Zeitschriften.
  • Die Zahl der Geburten lag in NRW im Jahr 2012 bei fast 146 000; damit wurde rein rechnerisch alle dreieinhalb Minuten ein Kind geboren.
  • In NRW wurde 2012 mit 27,5 Millionen Tonnen nahezu die Hälfte der gesamten deutschen Produktion an Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen erzeugt. Mit dieser Menge könnte man den Pariser Eiffelturm 3 770-mal errichten.
  • Nach den Ergebnissen des Zensus 2011 werden in NRW rund 40 Prozent der Wohnungen vom Eigentümer bewohnt. Die höchsten Anteile selbst genutzten Wohneigentums gibt es in den Kreisen Borken, Höxter und Euskirchen. Gelsenkirchen, Düsseldorf und Aachen haben hier die geringsten Quoten.
  • Das Autobahnnetz in NRW war Mitte des vergangenen Jahrhunderts 361 Kilometer lang; heute ist es mit 2 216 Kilometern mehr als sechsmal so lang.
  • In den Brütereien NRWs schlüpften 2012 nahezu 11,4 Millionen Küken; vor 40 Jahren war ihre Zahl noch mehr als dreimal so hoch (1970: 37,8 Millionen).
  • Im Jahr 2012 verunglückten in NRW mehr Menschen tödlich im häuslichen Bereich (1 560 Todesfälle: 673 Männer, 887 Frauen) als bei Verkehrsunfällen (591 Todesfälle: 428 Männer, 163 Frauen).
  • Ende der 1960er-Jahre waren in NRW gut zwei Millionen Menschen Mitglied in einem Sportverein; gegenwärtig sind beim Landessportbund NRW e. V. mit nahezu 5,1 Millionen mehr als doppelt so viele Personen registriert. „Fußball und Leichtathletik“ stellt mit rund 1,5 Millionen die mitgliederstärkste, „American Football“ mit rund 7 200 Angehörigen die mitgliederschwächste Abteilung dar.
  • Von den 186 850 im Jahr 2012 in NRW nach allgemeinem Strafrecht Verurteilten erhielten 121 480 eine Geldstrafe und 28 260 eine Freiheitsstrafe; in 13 Fällen lautete das Urteil dabei „lebenslänglich“.
  • Im Jahr 2012 wurden in den nordrhein-westfälischen Schlachtereien mit 17,6 Millionen Tieren etwa 24-mal so viele Schweine wie Rinder geschlachtet. Im Vergleich zu 1990 ist die Zahl der geschlachteten Schweine fast um 50 Prozent gestiegen.
  • 2012 war die Anbaufläche für Möhren und Karotten im Rheinland (Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln) mit 1 489 Hektar fast doppelt so groß wie die in Westfalen (Reg.-Bez. Münster, Detmold und Arnsberg). Dafür gab es in Westfalen mit 2 000 Hektar eine um 36 Prozent größere Anbaufläche für Spargel als im Rheinland.
  • 39 Prozent der 8,6 Millionen Privathaushalte in NRW sind Einpersonenhaushalte; „Single-Hochburgen“ sind die Städte Aachen (54 Prozent aller Haushalte), Münster (53 Prozent) und Düsseldorf (52 Prozent).

(Redaktion)


 


 

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