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  • 30.01.2013, 09:22 Uhr
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  • Hamm/Münsterland
Justiz-Auktionen

Nach der Pfändung folgt die Versteigerung

Das Online-Angebot der Justiz-Auktion findet immer größeren Zuspruch. Seit nunmehr zwei Jahren sind die zuständigen Behörden aller 16 Bundesländer an dem Online-Portal www.justiz-auktion.de beteiligt.

Versteigert wird auf dem Portal alles, was offiziell gepfändet, beschlagnahmt oder als Beute nicht an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden konnten. Computer, Autos, Fahrräder, Schmuck, Bekleidung – im Behörden- Auktionshaus gibt es nichts, was es nicht gibt. Seit Anfang des Jahres liegt die Federführung bei der Generalstaatsanwaltschaft in Hamm. „In diesem Jahr wollen wir bundesweit beim Umsatz die Drei-Millionen-Euro-Grenze knacken“, sagte gestern Viola Winkelmann bei der Vorstellung.

Nach wie vor kommen die meisten Bieter aus NRW. Der bundesweite Umsatz belief sich 2012 bei knapp 10.000 Auktionen auf rund 2,6 Millionen Euro. „Allein 6.500 Geschäfte davon wurden in NRW abgewickelt, das Umsatzvolumen betrug über eine Million Euro“, sagte Winkelmann. Mit einem Umsatz von über 40.000 Euro liegt die Staatsanwaltschaft Bielefeld landesweit auf Platz eines, gefolgt von der Staatsanwaltschaft in Hagen mit einem Umsatz von 30.000 Euro. Auf Rang fünf kommt die münsterische Anklagebehörde. Ihr Umsatz: 21.000 Euro.

(-er-)


 


 

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