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  • 18.03.2015, 08:34 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Karstadt-Chefin in Münster

Christine Meyer von Froreich übernimmt als erste Frau die Leitung bei Karstadt Münster

Im Karstadt­-Haus auf der Zeil in Frankfurt hat sie sich wohlgefühlt. Aber Münster sei für sie „eine attraktive Alternative“, sagt Christine Meyer von Froreich. Die 42-Jährige ist die neue Filialgeschäftsführerin von Karstadt in Münster und trat damit die Nachfolge von Thomas du Buy an, der nach Bad Homburg wechselte. Christine Meyer von Froreich ist übrigens die erste Frau an der Spitze von Karstadt in Münster.

Das Haus ist „tipp-topp, sehr schön und sehr kompakt“, beschreibt Meyer von Froreich ihren Arbeitsplatz. „Wir sind auf einem Superstand“, freut sich die Chefin der Karstadt-Filiale. „Wichtig ist, dass wir profitabel sind – und das sind wir definitiv.“ Um den Standort Münster macht sie sich daher keine Sorgen. Insgesamt habe Karstadt ihrer Meinung nach eine Zukunft.

In Frankfurt führte die 42-Jährige eines der Top-Fünf-Karstadt-Häuser. Die Filiale in Münster gilt innerhalb des Konzerns ebenfalls als sehr renommiert. „Von Münster spricht man immer sehr positiv“, sagt Meyer von Froreich.“ Für Städte wie Münster sei ein Warenhaus aber auch sehr wichtig, stellt die Chefin der Filiale fest, die innerhalb des Konzerns eine Quereinsteigerin ist. Erst 2012 wechselte sie zu Karstadt – als Geschäftsführerin der Filiale in Braunschweig. Gebürtig stammt die 42-Jährige aus Lemgo. Aufgewachsen sei sie dort quasi unter der Ladentheke der elterlichen Apotheke.

„Die Kompetenz der Händler ist herausragend“

Mit Münster hatte die neue Filialgeschäftsführerin bisher selten zu tun. Nach ihrem internationalen Betriebswirtschaftsstudium in Dortmund startete sie in der Industrie durch, war bei Audi, bei Kermi, Siemens und Junghans, um dann als Deutschlandchefin bei dem Wäschelabel Simone Pérèle einzusteigen.

Christine Meyer von Froreich ist verheiratet und hat ihren Lebensmittelpunkt eigentlich in Essen – trotzdem hat sie sich in Münster eine Wohnung genommen. Die 42-Jährige schwärmt von dem Charme Münsters. „Es wichtig eine Stadt zu spüren“, sagt sie. Sie müsse die Menschen, die hier leben, verstehen und erleben, sonst lasse sich ein solches Haus wie Karstadt nicht richtig führen. „Ich muss unsere Kundschaft kennen.“ Christine Meyer von Froreich schwärmt aber auch von der Breite und der Qualität des Einzelhandels in dieser Stadt. „Die Kompetenz der Händler ist herausragend.“ Die Stadt und Münster-Marketing machten einen sehr professionellen Eindruck

(WN)


 


 

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