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  • 06.05.2015, 09:40 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Kassenzahnärztliche Vereinigung Münster

Bausubstanz des Stammsitzes für 1,5 Millionen Euro saniert

Der Zahnärztekammer wurde in den vergangenen Monaten schwer auf den Zahn gefühlt. Der Bausubstanz ging es an den Stein. Das Gebäude der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KZVWL), die Teil der Interessenvertretung der Vertragszahnärzte in NRW ist, wurde aufpoliert. Dafür investierte die KZVWL in ihren Altbau, der 1976 errichtet wurde.

Fluchtwege, Brandschutz, ein neues Foyer, ein neues Bistro – alles sei stark reparaturbedürftig gewesen, sagt der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung. Der Sitz des Stammhauses ist seit seiner Gründung 1953 in Münster.

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung ist als Selbstverwaltung Träger der Sicherstellung der vertragszahnärztlichen Versorgung und betreut aktuell etwa 5500 niedergelassene Zahnärztinnen und Zahnärzte in Westfalen-Lippe mit rund 4.000 Praxen.

Rund 150 Mitarbeiter beschäftigt die Organisation, die zwischen Zahnärztekammer und Versorgungswerk an der Straße Auf der Horst sitzt.

Rund 1,5 Millionen Euro investierte die Einrichtung, um den Stammsitz zu renovieren. Energetische Sanierungen standen hoch oben auf der To-do-Liste. Besondere Anforderungen gab es aber an das Foyer und die Außenanlagen.

Treppen für Skater jetzt tabu

Vor allem die Außentreppe forderte die Skater dieser Stadt immer wieder dazu heraus, diese für ihre Übungen zu nutzen. Sprecher Dr. Burkhard Branding ist überzeugt, dass die ehemalige Treppenanlage, so breit wie sie war, in einem Skateratlas der Stadt Münster aufgetaucht sein muss oder auf jeden Fall lobend erwähnt wurde. Dies führte immer wieder dazu, so Branding, dass sich Skater gerne und oft vor dem Bürogebäude getroffen haben.

Damit ist nun Schluss, jetzt ist die Treppe hinter Glas verschwunden. Die Renovierung machte es möglich, dass die Treppenanlage in das Foyer integriert wurde.

Der Bistrobereich wurde erneuert, in dem täglich bis zu 150 Essen ausgegeben werden. Die Zahl der Parkplätze ist auch aufgrund der Umbaumaßnahme nicht mehr und nicht weniger geworden, eine E-Tankstelle für Mitarbeiter ist zusätzlich installiert worden.

(WN)


 


 

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