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  • 04.03.2015, 09:15 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Kernsanierung abgeschlossen

Das „A2“ am Aasee ist nach dem Jahrhunder-Unwetter wieder da

Das „A2“ in den Aaseeterrassen ist zurück in der münsterischen Gastronomie-Szene. Sieben Monate nach der Jahrhundert-Flut ist das Ufergeschoss ab sofort wieder geöffnet. „Wir haben es geschafft“, atmet Andreas Hartmer, geschäftsführender Gesellschafter des „A2“, nach der umfassenden Kernsanierung durch.

Infolge des Rekordregens vom 28. Juli 2014 stand das Ufergeschoss einen Meter unter Wasser. An den ersten Tagen danach habe er nicht wirklich gewusst, wie es weitergehen soll, räumt Hartmer ein. „Doch dann war schnell klar: Wir machen weiter.“

Bereits zwei Wochen nach dem Unwetter machte das Bistro – eine Etage höher – wieder auf. Im Ufergeschoss wurde in den Monaten darauf die Kernsanierung angegangen. Bereits Mitte Dezember waren Küche und WC-Anlagen fertiggestellt, nun ist auch das Restaurant wieder geöffnet.

„Es ist schöner denn je“

Hartmer ist begeistert: „Es ist schöner denn je“, schwärmt der Unternehmer, der das „A2“ seit mittlerweile sechs Jahren am Aasee betreibt. Erfolgreich, wie er betont: „Es läuft seit Anfang an sehr, sehr gut.“

140 Gäste finden im frisch sanierten Restaurant Platz, im Freien gibt es weitere 260 Plätze. Hinzu kommen 220 Plätze im und vor dem Bistro in der Etage darüber. Vor dem Unwetter arbeiteten 95 Personen für Hartmer, aktuell liege die Mitarbeiterzahl schon wieder bei rund 60, betont der Geschäftsführer. „Viele der Kräfte, die wir damals freistellen mussten, haben wir nun wieder einstellen können.“

Beispiellose Welle der Solidarität

Hartmer berichtet von einer beispiellosen Welle der Solidarität. Stammgäste hätten ihn darin bestärkt, das „A2“ möglichst bald wieder zu öffnen. Es habe sogar ein Hochzeitspaar gegeben, das seinen Termin kurzfristig um ein Jahr verschob, nur um auf jeden Fall im „A2“ feiern zu können. Auf der anderen Seite mussten rund 100 gebuchte Veranstaltungen abgesagt werden. In der Gastronomie-Szene hätten Kollegen geholfen, für die Betroffenen zufriedenstellende Lösungen zu finden.

Neugestaltung durch Innendesigner Andreas Müller

Für die Neugestaltung des „A2“ zeichnet der vielbeschäftigte Innendesigner Andreas Müller verantwortlich, der unter anderem das Restaurant im KdW in Berlin gestaltet und die deutschen Starbucks-Filialen eingerichtet hat. Das alte Grau wird im neuen „A2“ durch ein warmes Naturbraun abgelöst, im vorderen Restaurant-Bereich sind die Wände mit massiver Eiche verkleidet, die ein helles Ambiente schafft. Spiegelstreifen ziehen sich durch das Holz und vergrößern den Raum optisch. In neu geschaffenen Sitznischen leuchten die Polster, je nach Lichteinfall, in Braun, Ocker oder Gold. Zudem wurde der Schallschutz verstärkt.

Zufrieden ist Hartmer mit den Perspektiven. Das „A2“ sei bereits an jedem Wochenende bis Oktober für Veranstaltungen gebucht.

(Martin Kalitschke, WN)


 


 

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