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  • 21.01.2013, 10:11 Uhr
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  • Münster/Vest
Klarheit für die Region

B 474n Datteln darf gebaut werden

Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller zeigt sich zufrieden: "Es ist gut, dass die Region nun endlich Klarheit hat, wie es mit der B 474n weitergeht. Diese Ortumgehung ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt nicht nur für die Emscher-Lippe-Region."

"Das Gericht hat deutlich gemacht, dass im Verfahren auch die Naturschutzbelange angemessen berücksichtigt und abgewogen worden sind." so Dorothee Feller weiter über den Ausgang des Klageverfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht Münster..

Seit mehreren Jahren sind Klagen von zwei Privatleuten und der Naturschutzorganisation BUND anhängig. Im März 2009 war der Planfeststellungsbeschluss für den 4,1 Kilometer langen Dattelner Abschnitt der B 474n ergangen. Die Bezirksregierung ist seit März 2011 auch als Planfeststellungsbehörde für Bundesfernstraßen zuständig und hatte im Mai 2011 einen Planergänzungsbeschluss zur FFH-Verträglichkeit und zur artenschutzrechtlichen Beurteilung nach den zwischenzeitlichen Maßstäben der Rechtsprechung erlassen. Darin ist auf der Basis aktualisierter Daten zum Habitat- und Artenschutz eine Neubewertung der Zulässigkeit des Straßenbauvorhabens erfolgt. Die Bezirksregierung hat zudem kürzlich einen weiteren Planergänzungsbescheid zur FFH-Verträglichkeitsprüfung vorgelegt, der nun ebenfalls Gegenstand des Verfahrens war.

Die B 474n wird sowohl als Umgehungsstraße für die Leveringhäuser Straße in Waltrop und die Castroper Straße in Datteln als auch als wichtigen Zubringer für den Newpark in Datteln angesehen. Zur Verhandlung stand der Dattelner Abschnitt, der die innerstädtischen Straßen in Datteln entlasten soll. Der Waltroper Abschnitt ist noch im Stadium eines Planungsentwurfs.

Seit Beginn der Straßenplanung für die B 474n im Jahr 1977 gab es Widerstand und zahlreiche Termine vor dem Oberverwaltungsgericht.

Mit dem Bau des 4,1 Kilometer langen und 17 Millionen Euro teuren Dattelner Streckenabschnitt könnte nun nach dem Scheitern der Klagen nach Einschätzung von Straßen.NRW in 2014 begonnen werden. Die Behörde rechnet mit einer Bauzeit von bis zu drei Jahren.

(Redaktion)


 


 

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