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  • 17.07.2013, 10:56 Uhr
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  • Münster & Münsterland
KMU-Job-Event 2014 in Münster

„Nacht der Unternehmen“ bietet der Region tolle Chancen

Die „Nacht der Unternehmen“ wird erstmals am 28. Januar 2014 in Münster angeboten. Unter dem Motto „Vollgas zum Job“ können sich Arbeitgeber und junge, qualifizierte Menschen ohne Stress und Bewerbungsgespräche kennenlernen.

Die Idee ist gut. Die „Nacht der Unternehmen“ könnte jungen Arbeitnehmern einen Job bringen und Unternehmen umgekehrt neue Mitarbeiter. In erster Linie sind Hochschulabsolventen und Studierende eingeladen, sich direkt vor Ort ein Bild von potenziellen Arbeitgebern in der Region zu machen. Ihnen wird in den Betrieben ein roter Teppich ausgerollt. Die Unternehmen haben die Chance, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Die „Nacht der Unternehmen“ macht es möglich. Start ist in Münster am 28. Januar 2014.

Dr. Günter Bleimann-Gather, Vorstand der Technologie Marketing AG (Tema) in Aachen, die die Veranstaltung kreiert, berichtet von Erfolgen mit einer solchen Nacht in Aachen. Anfang des kommenden Jahres soll Münster und die Region in einem Radius von 30 Kilometern von den guten Erfahrungen profitieren.

Chance für KMU

Die erste „Nacht der Unternehmen“ bietet kleinen und mittleren Unternehmen eine Plattform, sich bei Absolventen der Hochschulen und bei Job-Startern bekannt zu machen. „Studierende wissen oft nichts von den Juwelen in der Unternehmerlandschaft“, sagt Bleimann-Gather.

Ohne Stress und Bewerbungsgespräche, dafür aber mit Vollgas, könnten die Gäste in einer Nacht bis zu vier Arbeitgeber kennenlernen. Unterschiedliche Bustouren fahren die Interessenten unter dem Motto „Vollgas zum Job“ kreuz und quer durch die Stadt. Dann liege es an den Unternehmen, wie sie die Touristen in die Betriebe locken. Da ist die Fantasie gefragt, so Tema-Vorstand Bleimann-Gather.

Hochschul-Absolventen in der Region halten

Klaus Ehling, Vorstandsvorsitzender des Münsterland e.V., bezeichnet die Nacht der Unternehmen als tolles Angebot. Er bedauert in dem Zusammenhang, dass etwa 1.000 junge Menschen mit einem Hochschulabschluss pro Jahr die Region verlassen. Auch Andreas Eimer, Leiter des Career Service der Universität, lobte die Idee. Denn 7.000 Absolventen verließen jedes Jahr die Universität, aber es sei relativ aufwendig für die Studierenden, sich mit Arbeitgebern zu vernetzen. Viele würden gerne im Münsterland bleiben, doch es falle schwer, sich die Arbeitgeber zu erschließen. „Genau da liegt der Schlüssel des Problems“, sagt Eimer. Die Studierenden wüssten oft nicht, dass es auch steile Erfolgsleitern vor Ort gebe, die schneller zum Erfolg führten, als wenn sie sich bei einem „dicken Konzern“ einreihen müssten, so Bleimann- Gather.

In der „Nacht der Unternehmen“ werde nicht auf Marketingebene mit den Gästen kommuniziert, sondern ehrlich, verspricht er. „Wir müssen die Region aber auch nicht wie Sauerbier anbieten“, so Andreas Eimer. Er ist überzeugt, dass bei einer solchen Tour das Kennenlernen zwischen Arbeitgebern und Bewerbern im Vordergrund steht. Oft genug würden nämlich schon die Türen zugemacht, bevor sich beide Seiten kennengelernt haben.

(Redaktion)


 


 

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