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  • 20.06.2017, 14:17 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Koalitionsvertrag

Hoffnungsvolle Signale - Wirtschaft und Hochschulen begrüßen Koalitionsvertrag

Das Programm der neuen NRW-Landesregierung aus CDU und FDP trifft bei den westfälischen Industrie- und Handelskammern, Hochschulen und weiteren Einrichtungen auf eine positive Resonanz.

Die IHK Nord-Westfalen nennt als Reaktion auf den Koalitionsvertrag einige "für den Wirtschaftsstandort äußerst hoffnungsvolle Signale". Hierzu zählen der flächendeckende Anschluss von Gewerbegebieten und Schulen an das Breitband-Netz, der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Münster-Lünen und die Sicherung von Berufsschulklassen im ländlichen Raum. Die IHK zu Dortmund unterstützt diese Vorhaben ebenfalls. Darüber hinaus nennen Präsident Heinz-Herbert Dustmann und Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber die Abschaffung der Hygieneampel, die Einführung von Wirtschaftslehre an Schulen und den Plan für mehr verkaufoffene Sonntage als positive Punkte.

Die neue NRW-Landesregierung plant darüber hinaus, die Unterscheidung zwischen regional- und landesbedeutsamen Flughäfen aufzuheben. Damit erfüllt die Koalition eine Forderung des Flughafens Dortmund und auch der IHK Dortmund. "Dadurch werden die sechs internationalen Verkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen gleich behandelt und können sich bedarfsgerecht entwickeln", so Flughafen-Geschäftsführer Udo Mager.

Die Universität Siegen reagierte ebenfalls positiv auf den Koalitionsvertrag, denn das Hochschulprojekt "Medizin neu denken" erhält die Unterstützung der neuen Landesregierung. So können die Universitäten Bonn und Siegen in Zukunft gemeinsam Mediziner ausbilden. Verbunden mit diesem Plan ist die Hoffnung, dass sich durch das Kooperationsmodell mehr Ärzte in Südwestfalen niederlassen. Bereits während der Koalitionsverhandlungen hatten sich die IHK und Universität Bielefeld optimistisch gezeigt. Grund dafür ist der Plan, in Bielefeld eine Medizinische Fakultät mit Studienplätzen für angehende Ärzte einzurichten.

(Redaktion)


 


 

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