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  • 16.09.2015, 09:52 Uhr
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  • Münster / Münsterland
„Komm auf Tour“

Handwerkskammer unterstützt Schüler mit Erlebnisparcours bei Berufsfindung

Wer hat denn hier den grünen Daumen? Und wer jongliert viel lieber mit Zahlen? Kann jemand vielleicht besonders gut reden, aber auch gut zuhören? Wem macht es richtig Spaß zu organisieren? Fragen über Fragen: Und wer noch nicht prompt die passende Antwort für sich selbst geben kann – am Ende des Tages sind die Jugendlichen da sicher einen großen Schritt weiter.

Denn bis dahin haben sie im Erlebnis-Parcours „Komm auf Tour“ ihre persönlichen Stärken getestet, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten gecheckt – und dazu richtig viel Spaß gehabt. 500 Quadratmeter umfasst dieser Parcours der ganz besonderen Art, der jetzt im Handwerkskammerbildungszentrum (HBZ) drei Tage Station macht, um über 500 Schülern zu helfen, sich zu orientieren, den Blick auf ihre berufliche Zukunft zu richten und sich erste Gedanken über eine Ausbildung zu machen.

Schirmherr Hans Hund freut sich über die Resonanz aus dem Schulen: „Wir brauchen euch. Wir brauchen interessierten, engagierten Nachwuchs“, wendet sich der Präsident der Handwerkskammer Münster an die Jugendlichen, die sonst in der Sekundarschule Roxel, der Erich-Klausener-Schule, Waldschule Kinderhaus, Geistschule, Geschwister-Scholl-Realschule, Gesamtschule Mitte, der Albert-Schweizer-Schule und der Iris-Schule „fürs Leben lernen“.

Der Parcours, da ist sich Hans Hund mit Hermann Eiling und Joachim Fahnemann einig, biete da ebenfalls eine wichtige Unterstützung. „Er gibt Hilfestellung in der Frage, was ihr gut könnt, wo eure Stärken sind, was euch besonders viel Spaß macht“, betonen der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer und der Leiter der Agentur für Arbeit Münster.

Vier Stationen – ein Labyrinth, eine „sturmfreie Bude“, ein Zeittunnel und eine kleine Bühne – verlangen den Mädchen und Jungen ganz unterschiedliche Aufgaben ab, die sie fordern, die aber ganz offensichtlich auch viel Spaß machen. Überall wird viel gelacht, mit Feuereifer ausprobiert – und alles ganz ohne Druck, ohne Noten. Stattdessen werden bunte Aufkleber verteilt – Symbole für die Dinge, die jeder Teilnehmer besonders gut kann. Und deshalb wissen die Jugendlichen am Ende dann tatsächlich, wo ihre Stärken liegen. Und diese für Ausbildung und Beruf zu nutzen, sei wichtig, raten die Organisatoren, sich umfassend über das breite Spektrum der Möglichkeiten im Handwerk zu informieren.

(Martina Döbbe, WN)


 


 

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