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  • 27.11.2012, 14:51 Uhr
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  • Münster
Kommunaler Klimaschutz

Münster ist Spitzenreiter in Europa

25 Kommunen in ganz Europa haben es geschafft, Münster überrundete alle anderen: Mit 90 Prozent der möglichen Punkte absolvierte die Stadt das strenge Qualifizierungsverfahren zum European Energy Award (EEA) in Gold und sicherte sich damit den Spitzenplatz unter den europäischen Goldkommunen.

Oberbürgermeister Markus Lewe nahm die Auszeichnung am Montag, 26. November, bei einer Feierstunde in Brüssel aus den Händen von Günther Oettinger, Kommissar für Energie bei der Europäischen Union, und Johannes Remmel, Klimaschutzminister in Nordrhein-Westfalen, entgegen.

"Münsters kontinuierliches und konsequentes Engagement für mehr Klimaschutz und für erneuerbare Energien lohnt sich", freute sich Oberbürgermeister Markus Lewe bei der Auszeichnungsveranstaltung. "Wir sind stolz darauf, mit unserer Klimaschutzpolitik und dem effizienten Umgang mit Energie einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft leisten zu können." Gemeinsam mit Umweltdezernent Thomas Paal stellte er die vielfältigen Klimaschutzaktivitäten der Stadt in Brüssel vor.

Der EEA ist ein Managementsystem für Kommunen in Europa. Insgesamt beteiligen sich bisher 1000 Kommunen, in Deutschland sind es 220, viele davon in Nordrhein-Westfalen. 500 Kommunen wurden bereits mit dem Award ausgezeichnet, darunter 130 deutsche. Den EEA in Gold, die höchste Auszeichnung für den kommunalen Klimaschutz, können europaweit bisher erst 40 Städte und Gemeinden vorweisen. "Der European Energy Award zeigt, die Energiewende ist 'made in NRW'. Ich freue mich besonders, dass Münster im europaweiten Ranking sogar Platz Eins belegt", sagte Minister Johannes Remmel in Brüssel.

Münster ist erstmals 2005 mit dem European Energy Award ausgezeichnet worden. Damals erreichte die Stadt 80 Prozent der möglichen Punkte und erhielt auf Anhieb das goldene Zertifikat. Bei der turnusmäßigen Rezertifizierung im Jahr 2009 gelang der Sprung auf 84 Prozent und in diesem Jahr vergab die internationale Jury sogar 90 Prozent der möglichen Punkte. Grundlage für die Bewertung sind eine detaillierte Ist-Analyse und das energiepolitische Arbeitsprogramm, das vom Energieteam der Stadtverwaltung für den European Energy Award 2012 zusammengestellt worden ist. Zahlreiche Projekte aus den Bereichen Entwicklungsplanung, Raumordnung, kommunale Gebäude, Versorgung, Entsorgung, Mobilität sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit gehörten dazu.

(Redaktion)


 


 

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