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  • 01.04.2015, 09:34 Uhr
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  • Münster
Konkurrenzkampf

Bäckereien kämpfen um Kunden

Das Bäckereiangebot auf der Warendorfer Straße war ohnehin schon groß, jetzt reiht sich ein weiterer Mitbewerber aus dem backenden Handwerk ein.

Bäckereien konkurrieren um Kunden. Das ist in Münster nicht neu. Auf der Warendorfer Straße wird das Netz der Bäckereibetriebe immer engmaschiger gezogen. Selbst auf einem kurzen Abschnitt von mehreren Hundert Metern zwischen Landeshaus und Ring existieren bereits fünf Betriebe, die zwar mit ihrem Konzept unterschiedlich aufgestellt sind, die aber miteinander um die Gunst der Kunden werben.

„Das kann nur ein Verdrängungskampf sein“, kommentiert ein Bäckermeister die Situation. Neben Schrunz und der Stadtbäckerei ist auf diesem Straßenabschnitt auch Hosselmann vor Ort, ebenso der Betrieb Middelberg. Und neuerdings hat sich das Handwerksunternehmen Geiping aus Lüdinghausen auf der Warendorfer Straße niedergelassen und dort seine fünfte Filiale in dieser Stadt eröffnet. „Das Ladenlokal wurde uns angeboten, das Marktpotenzial ist da“, sagt die vierte Generation, Michael Geiping. Er führt den Betrieb gemeinsam mit seinem Vater. Geipings sehen gerade an diesem Standort in Münster angesichts der umliegenden Arbeitsplätze ein „starkes Mittagsgeschäft“. Insgesamt betreibt der Familienbetrieb, dessen Stammsitz in Lüdinghausen ist, 49 Filialen.

Auf der Warendorfer Straße werben einige Bäckereien um die Gunst der Kunden

Doch die Warendorfer Straße als Ganzes hat über den Ring hinaus noch weitaus mehr Bäckereien zu bieten. An insgesamt drei Standorten auf dem gesamten Streckenabschnitt wirbt Schrunz um Kunden. Im Superbiomarkt ist eine Bäckerei angesiedelt, wenige Meter weiter führt Wilhelm Wiemeler seinen Betrieb.

Doch Bäckermeister Wiemeler denkt ans Aufhören. Am 16. Mai, sagt der künftige Ruheständler, werde er zum letzten Mal backen. Die nachfolgende Generation hat andere Pläne. Wilhelm Wiemelers Betrieb wird aber nicht komplett geschlossen. Den Stammsitz an der Warendorfer Straße übernimmt die Handwerksbäckerei Diepenbrock aus Everswinkel. Die beiden Wiemeler-Filialen am Hohen Heckenweg und am Friesenring werden am 1. Mai abgegeben. Nachfolger in diesen beiden Verkaufsstellen ist das Unternehmen Pohlmeyer, das seinen Stammsitz an der Ludgeristraße hat, inzwischen aber seine Backstube in den Hansa-Businesspark nach Amelsbüren verlegt hat.

Die Bäckerei Pohlmeyer wiederum schließt mit dem 1. April ihre älteste Filiale im Unternehmen am Dingbängerweg. Seniorchef Bernd Pohlmeyer hat eine Erklärung für diesen Schritt. Er betont in diesem Zusammenhang, dass sich die Mecklenbecker inzwischen zunehmend auf ihr Einkaufszentrum am Dingbängerweg konzentrierten.

(WN)


 


 

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