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  • 18.06.2013, 13:54 Uhr
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  • Münsterland
Kostensteigerung

Sozialbestattungen: Kosten der westfälischen Städte und Kreise steigen

Wenn sich Angehörige die Bestattung eines Verwandten nicht leisten können, dann muss das Sozialamt für das Begräbnis aufkommen. Knapp 6,5 Millionen Euro zahlten die westfälischen Städte und Kreise 2011 für die sogenannten Sozialbestattungen, zeigen Daten, die das Statistischen Landesamt auf Anfrage zur Verfügung stellte.

Die Ausgaben der westfälischen Kommunen für Sozialbestattungen steigen, macht die Statistik deutlich. So lagen die Ausgaben im Vorjahr, 2010, bei rund 6,4 Millionen Euro. Deutlich höhere Kosten fielen im Rheinland mit knapp 9,1 Millionen Euro (2010) bzw. knapp 9,2 Millionen (2011) an.

Wieviel für eine Sozialbestattung gezahlt wird, fällt bundesweit sehr unterschiedlich aus, denn jede Kommune legt die Maximalsätze selbst fest. Sie reichen von 409 Euro in Hamburg bis zu 1465 Euro in Köln. Mit 1050 Euro liegt Dortmund im Mittelfeld, zeigt eine Untersuchung des Portals bestattungen.de vom September 2012. „Eine würdevolle Bestattung ist bei niedrigen Sätzen kaum möglich, oft decken diese gerade die Einäscherung ab“, sagt Fabian Schaaf, Geschäftsführer von bestattungen.de. Für Angehörige bedeute dies eine oft mühevolle Suche nach einem Bestatter: „Viele Betriebe führen keine Sozialbestattungen mehr durch, da sie zu den Sätzen nicht kostendeckend arbeiten können und lange auf das Geld warten müssen.“

Die Statistik zu Sozialbestattungen finden Sie auf der Website http://www.lwl.org/LWL/Der_LWL/Westfalen-heute/statistiken/

(Redaktion)


 


 

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