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  • 17.11.2012, 08:00 Uhr
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  • Kreis Steinfurt
Kraft-Wärme-Kopplung

Förderwettbewerb für Kommunen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will mit dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) die Energiewende vorantreiben. Bis 2020 soll in NRW der Anteil des Stroms, der mit KWK-Anlagen erzeugt wird, auf 25 Prozent erhöht werden.

Das Land hat deshalb einen neuen Förderwettbewerb gestartet, der sich speziell an die Kommunen richtet: "KWK-Modellkommune 2012 bis 2017". Das Projekt ist Teil des im Rahmen des Klimaschutz-Start-Programms angelegten, 250 Millionen Euro schweren KWK-Impulsprogramms.

Im Rahmen einer Infoveranstaltung in Altenberge wurde der Förderwettbewerb interessierten Kommunen und Unternehmen präsentiert. "Die hohe Beteiligung der Kommunen zeigt, dass das Thema KWK im ländlichen Raum genauso wichtig ist wie in großen Städten", fasst Ulrich Ahlke, Leiter des Agenda 21-Büros des Kreises Steinfurt, die Diskussionsergebnisse zusammen. "Bisher denken einige Kommunen über eine konkrete Bewerbung nach. Wir werden alle interessierten Kommunen bei einer Bewerbung unterstützen", so Ahlke weiter.

Die Projekte können Maßnahmen zur Speicherung von Wärme oder Strom enthalten. Teilnahmeberechtigt sind alle Kommunen. Stadtwerke und Genossenschaften können in Kooperationen mit den Kommunen beteiligt werden.

Alle Kommunen im Kreis Steinfurt können sich ab sofort bis zum 31. Januar 2013 mit einem Grobkonzept bewerben. Diese müssen Ansatzpunkte zu einer strukturellen Entwicklung der KWK-Nutzung in der Kommune enthalten. Die EnergieAgentur.NRW und der Jülicher Projektträger ETN (www.pt-etn.de) stehen im Vorfeld mit Rat und Tat zur Seite.

In einem mehrstufigen Verfahren soll zunächst ein Förderimpuls vor allem in die regionale Breite ausgelöst werden. Es sollen bis zu 15 Grobkonzepte ausgewählt werden. Diese Kommunen erhalten die Möglichkeit, ein Feinkonzept zu erarbeiten, für das eine Förderung von bis zu 90 % gewährt wird. Auf der Grundlage der eingereichten Feinkonzepte sollen dann drei ausgesuchte KWK-Spitzenkonzepte mit Modellcharakter gefördert werden. Zudem kann ein Konzept mit einem besonders hohen Innovationscharakter mit dem Sonderpreis "KWK-Innovation" ausgezeichnet werden.

Im Agenda 21-Büro steht als Ansprechpartner Thomas Möller, Telefon 02551/ 69 2120, zur Verfügung.

(Redaktion)


 


 

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