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  • 04.06.2014, 15:27 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Kreative Apfel-Verpackungen

Sieger des Marke-NRW-Innovationsprojekts erhalten Auszeichnungen

Wie lässt sich ein Apfel praktisch und gleichzeitig optisch ansprechend verpacken? Diese Frage stellten sich 19 Design-Studenten der Fachhochschule Münster und begaben sich bereits Mitte Mai auf die Suche nach innovativen Verpackungskonzepten.

Unter der organisatorischen Federführung des Münsterland e.V. entwickelten sie bei einem Workshoptag auf dem Hof Grothues-Potthoff in Senden kreative Verpackungsentwürfe und arbeiteten diese im Anschluss weiter aus. Bei dem gestrigen Präsentationstag kürte die dreiköpfige Jury nun die Siegerinnen und Sieger des Design-Wettbewerbs.

„Bislang wird für die Verpackung von Äpfeln hauptsächlich Plastik verwendet. Das möchte ich vermeiden“, sagte der münsterländer Geschäftsführer Elmar Grothues vom Hof Grothues Potthoff. „Es fehlt eine originelle Verpackung, die einen regionalen Apfel aufwertet, das Produkt schützt, umsetzbar ist und vor allem die Regionalität kommuniziert.“

Die Preisträger und ihre Ideen

Der Student Jonas Dinkhoff setzte diese Anforderungen am eindrucksvollsten um. Mit seiner Idee, die Äpfel in Trägerform zu transportieren, belegte er den ersten Platz. Er bewies, dass es auch mit wenig Material möglich ist, Äpfel unterschiedlicher Größe raffiniert zu verpacken. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war vor allem die Umsetzbarkeit seiner Idee.

Der zweite Platz ging an Max Schönfisch, dessen Modell sich durch die ansprechend kommunizierte Regionalität der Produkte auszeichnete. Studentin Ronja Langer belegte mit ihrer Idee den dritten Platz. Bei ihrer Verpackung, die an einen Picknickbeutel erinnert, ist es möglich, mithilfe eines Farbschemas Sorte und Geschmacksrichtung des Apfels zu kennzeichnen.

Die Jury

Die Jury setzte sich aus Elmar Grothues, Geschäftsführer vom Hof Grothues Potthoff, Professor Steffen Schulz vom Fachbereich Design der Fachhochschule Münster sowie Stefan Lehmann vom Münsterland e.V. zusammen. Sie betonte mehrmals, wie schwer ihr die Entscheidung gefallen war. „Die Studierenden haben wirklich großartige Arbeit geleistet“, waren sich alle Jury-Mitglieder einig.

Auch der Münsterland e.V. zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Projekts. „Dank der gelungenen Kooperation mit den regionalen Vertretern war die Veranstaltung ein voller Erfolg“, unterstrichen Projektmanager Stefan Lehmann und Maren Kuiter vom Münsterland e.V..

Für Grothues stehen jetzt erste Gespräche mit seinem Verpackungslieferanten an. Dann wird sich zeigen, wann und wie die Gewinnermodelle umgesetzt werden können.

Möglich gemacht hatte den Workshop und die anschließende Preisverleihung das durch die Landesregierung NRW und durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung geförderte Projekt Marke NRW. In dessen Rahmen wird zurzeit die neue Dachmarke „NRW isst gut“ für Lebensmittel aus Nordrhein-Westfalen aufgebaut, die unter anderem Innovationen in der Lebensmittelbranche fördert.

(Redaktion)


 


 

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