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  • 11.07.2013, 09:44 Uhr
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  • Münsterland/Düsseldorf
Landesentwicklungsplan

NRW beschränkt Flächen für außerstädtische Einkaufszentren

Städte und Gemeinden sollen für große Einkaufszentren möglichst Flächen in den Innenstädten ausweisen. Für Bauprojekte wie etwa Outlet-Center auf der grünen Wiese gilt künftig eine Beschränkung der Verkaufsfläche für Produkte des typischen City-Sortiments wie etwa Kleidung, Lebensmittel oder Elektronikartikel.

Als vorgezogenen Teil des neuen Landesentwicklungsplans hat der Landtag am Mittwoch mit rot-grüner Mehrheit enge Vorgaben für Einkaufparks beschlossen. Damit soll verhindert werden, dass den Innenstädten weitere Konkurrenz am Stadtrand erwächst.

Der CDU-Wirtschaftsexperte Hendrik Wüst erneuerte seine Kritik an den Einschränkungen für neue Gewerbeflächen durch den Landesentwicklungsplan: „Die grüne Handschrift ist zu klar erkennbar. Wirtschaftswachstum braucht Entwicklungschancen, das wird mit diesem Landesentwicklungsplan nicht ausreichend berücksichtigt.“

Das neue Gesetz greift erstmals beim geplanten „Ikea Homepark“ in Wuppertal, den die Landesregierung untersagt hat. Sie will mit dem Gesetz Rechtssicherheit schaffen, nachdem zwei höchstrichterliche Entscheidungen das Factory Outlet Center in Ochtrup ermöglicht und geltende Regeln außer Kraft gesetzt hatten.

(Hilmar Riemenschneider)


 


 

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