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  • 29.03.2013, 08:00 Uhr
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  • Kreis Borken
Langzeitarbeitslose

Langzeitarbeitslose im Kreis Borken leicht gesunken

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im März gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat März 2013 insgesamt 4.974 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Februar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen damit um 52 Personen zurückgegangen. Gegenüber März 2012 ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken um 32 Langzeitarbeitslose gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,5 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im März hingegen um 76 Personen angewachsen und liegt derzeit bei 10.845 Personen. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im März 16.083 Personen (+91) in 7.908 Bedarfsgemeinschaften (+63) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

"Ich freue mich, dass die Zahl der Arbeitslosen im März trotz der noch schlechten Wetterbedingungen gesunken ist. Dies stimmt mich optimistisch für die nächsten Monate, da die alljährliche Frühjahrsbelebung gerade erst einsetzt", kommentiert Landrat Dr. Kai Zwicker die aktuelle Situation.

In den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes waren die Veränderungen gegenüber dem Vormonat ganz unterschiedlich. Während es in Borken mit +21 Personen sowie in Isselburg (+5), Raesfeld (+3) und Heiden (+3) einen Anstieg zu verzeichnen gab, ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im März in Bocholt (-21) Stadtlohn (-19) Ahaus (-14) und Gronau (-13) zurückgegangen. In den weiteren Gemeinden ist die Zahl nahezu gleich geblieben.
Gegenüber März 2012 zählt das "Jobcenter im Kreis Borken" 32 langzeitarbeitslose Personen mehr. In Gronau gab es mit +55 und Borken mit +32 Personen absolut den stärksten Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat gefolgt von Heiden mit +17 Personen. Stadtlohn (-27), Raesfeld (-22) und Velen (-13) können im Jahresvergleich den deutlichsten Rückgang verzeichnen.

Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem 2. Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese Quote wie im Vormonat bei 2 Prozent. Die höchste Belastung hat die Stadt Gronau mit 3,2 Prozent, gefolgt von Bocholt mit 3 Prozent. Die kleineren Gemeinden Heek, Heiden, Legden, Raesfeld, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Quoten aus.

(Redaktion)


 


 

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