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  • 15.10.2014, 09:38 Uhr
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  • Münsterland / NRW
Lebenshaltungskosten

Preise für Nahrungsmittel in NRW seit dem Jahr 2000 um 27,7 Prozent gestiegen

Nordrhein-westfälische Verbraucher müssen beim Kauf von Lebensmitteln zurzeit nicht viel tiefer in die Tasche greifen als im letzten Jahr. Wie IT.NRW anlässlich des Welternährungstages (16. Oktober 2014) mitteilt, lag die Teuerungsrate für Nahrungsmittel im September 2014 (+1,4 Prozent gegenüber September 2013) um 0,3 Prozentpunkte über der Gesamtteuerungsrate (+1,1 Prozent).

Gegenüber dem Jahr 2000 haben sich Nahrungsmittel um 27,7 Prozent verteuert; der Anstieg war damit um 2,5 Prozentpunkte höher als bei der gesamten Lebenshaltung (+25,2 Prozent).

Im Langfristvergleich weisen hingegen viele Nahrungsmittel höhere Preissteigerungsraten auf als der Verbraucherpreisindex insgesamt. 

Preistreiber Obst, Fette, Eier und Milchprodukte

Die größten Preistreiber seit der Jahrtausendwende waren neben Obst (+46,2 Prozent; darunter Äpfel: +71,0 Prozent) insbesondere Speisefette und -öle sowie Fisch (jeweils +39,8 Prozent). Auch Molkereiprodukte und Eier (+34,7 Prozent) haben sich in den letzten 14 Jahren überdurchschnittlich verteuert. Dagegen war der Preisanstieg bei Gemüse (+5,5 Prozent; darunter Tomaten: −2,2 Prozent) vergleichsweise moderat.

(Redaktion)


 


 

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