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  • 04.09.2012, 15:30 Uhr
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  • Münster
Leseranalyse

Studie bescheinigt den IHK-Magazinen höchste Reichweite

„Entscheider im Mittelstand“ erreicht man am besten mit den IHK-Zeitschriften. Fast die Hälfte aller Geschäftsführer und leitenden Angestellten nutzen die Zeitschriften, so eine neue Reichweitenstudie.

Die Zeitschriften der IHKs, zu denen auch der Wirtschaftsspiegel der IHK Nord Westfalen gehört, stoßen in der obersten Führungsebene der mittelständischen Unternehmen auf großes Interesse. Das bestätigt die aktuelle Reichweitenstudie „Entscheider im Mittelstand 2012“, die vom renommierten Bielefelder Marktforschungsinstitut TNS Emnid durchgeführt wurde.

Wichtigstes Kriterium in der 238 Seiten umfassenden Studie ist die Reichweite bzw. die Zahl der Leser pro Ausgabe innerhalb der Zielgruppe der Entscheider in mittelständischen Unternehmen. Zentrales Ergebnis: Die bundesweit erscheinenden IHK-Zeitschriften, die die Unternehmen im Rahmen ihrer Pflichtmitgliedschaft kostenlos erhalten, erreichen zusammen im Schnitt 1,47 Millionen Leser pro Ausgabe. Das sind 43,4 Prozent der Entscheider im Mittelstand und damit die weitaus höchste Reichweite im Vergleich mit 25 anderen untersuchten Wirtschaftszeitschriften, Nachrichtenmagazinen und überregionalen Tageszeitungen. In Nordrhein- Westfalen ist die Reichweite mit 50,5 Prozent sogar noch ein bisschen höher.

3000 Entscheider befragt

Auftraggeber der Studie waren der DIHK, stellvertretend für die 80 IHKs in Deutschland, die IHK-Zeitschriften eG, stellvertretend für 59 Verlage sowie die IHK-Kombi West, stellvertretend für 14 Verlage in NRW. Die Befragung ist die fünfte dieser Art und wurde in der Vergangenheit im Schnitt alle vier Jahre neu durchgeführt.

Ausgangsbasis der Studie war die Anzahl der mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Das sind rund 1,5 Millionen Betriebe, die jeweils einen Jahresumsatz zwischen 100 000 und 50 Millionen Euro erwirtschaften. Der in diesen Unternehmen untersuchte Personenkreis der betrieblichen Entscheider, also Inhaber, Geschäftsführer sowie leitende Angestellte, umfasst 3,4 Millionen Personen. Daraus wiederum wurden als Stichprobe 3000 Entscheider befragt.

Wie schon bei der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2007 wurde auch diesmal wieder nach Wirtschaftsbereichen strukturiert befragt. Danach kamen 43 Prozent der befragten Betriebe aus dem Dienstleistungsbereich, 30 Prozent aus der lndustrie sowie 27 Prozent aus dem Handel. Aufgeteilt nach Beschäftigtenzahlen dominierten Betriebe mit bis zu fünf Mitarbeitern (34,4 Prozent) sowie fünf bis unter zehn Mitarbeitern (33 Prozent), gefolgt von Firmen mit zehn bis unter 20 Beschäftigten (16,6 Prozent). Alle Ergebnisse der repräsentativen Studie wurden nach den strengen Richtlinien des Rahmenschemas für Medienuntersuchungen des ZAW, Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft e.V. ermittelt.

(IHK Wirtschaftsspiegel)


 


 

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