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  • 15.11.2012, 15:56 Uhr
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  • Kreis Steinfurt
Leuchtturmprojekt

Traditionelles Richtfest bei GRIPS III

Ein weiterer Meilenstein beim Bau von GRIPS III, dem dritten Bauabschnitt des Gründer- und Innovationspark Steinfurt, ist gesetzt: Die Wände stehen, das Dach ist drauf, so konnte nun das Richtfest begangen werden.

Wolfgang Bischoff, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt), ließ es sich als Bauherr nicht nehmen, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zum traditionellen Richtfest auf der Baustelle einzuladen.

Landrat Thomas Kubendorff freute sich als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung über diesen Meilenstein beim Bau. In seinem Grußwort wies er auf die Erfolgsstory der Zusammenarbeit zwischen Kreis und Stadt hin. Unbezahlbar - so Kubendorff - sei das Potential an Wissen, Know-how und bestens ausgebildeten jungen Leuten, das am Standort der Fachhochschule Münster in Steinfurt angesiedelt sei. "Da müssen wir einfach Flächen und Raum für Ideen schaffen und zur Verfügung stellen".

Kubendorff verwies zudem auf die zahlreichen bereits angesiedelten Projekte, Existenz- sowie Ausgründungen sowie innovativen Unternehmen, die seit 2005 im GRIPS angesiedelt wurden. Auch Steinfurts Bürgermeister Andreas Hoge freute sich, dass der Standort Steinfurt mit GRIPS III weiter aufgewertet werde. Daher habe die Stadt Steinfurt das GRIPS-Konzept von Anfang an unterstützt und hiervon gleichermaßen profitiert. Neben den bereits bestehenden gut 1.000 qm Büro sowie 400 qm Laborflächen in den ersten beiden GRIPS-Gebäuden werden im GRIPS III nun weitere 1.100 qm Büroflächen zur Verfügung gestellt. Rund 60 Prozent sind bereits vermietet oder mit Reservierungen belegt.

Mit einer Reihe von Unternehmen und Projekten stehe man in Kontakt, so Wolfgang Bischoff. Und damit es mit dem Standort Fachhochschule noch weiter voran gehen könne, arbeitet man - so Kubendorff - mit Nachdruck daran, im Zuge der Planungen der Westtangente eine bessere Erschließung für den Hochschulstandort zu erreichen. "Die FH braucht eindeutig eine verbesserte Anbindung", so der Landrat, der damit in die gleiche Kerbe schlug, wie Minister Michael Groschek noch vor wenigen Wochen bei dem Richtfest des FH-Neubaus in direkter Nachbarschaft.

Kubendorff und Bischoff dankten als Bauherren vor allem dem Architekturbüro Varwick aus Steinfurt, dem technischen Planungsbüro Ostendorf & Partner aus Ibbenbüren sowie der Firma NW Bau aus Neuenkirchen sowie besonders allen am Bau beteiligten Handwerkern. Die Bausumme von 2,6 Mio. EUR komme vor allem regionalen Betrieben und Lieferanten zugute. Somit handele es sich um aktive Wirtschaftsförderung. Anschließend wurden alle Gäste zum traditionellen Richtschmaus eingeladen.

Anfang Juni nächsten Jahres werden die ersten Mieter das neue Gebäude mit Leben und natürlich mit viel Grips und Ideen füllen.

(Redaktion)


 


 

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