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  • 31.08.2012, 16:48 Uhr
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Licht ins Dunkle

Forscher entwickeln Kunstauge

Australische Forscher haben für eine blinde Frau ein Kunstauge entwickelt. Mithilfe der 24 Elektroden soll die Frau wieder sehen können und größere Objekte erkennen. Bisher handelt es sich jedoch nur um einen Prototypen, der einer Frau mit angeborener Netzhautdegeneration eingesetzt wurde. Dieser Prototyp legt den Grundstein für das erste bionische Auge, so die australischen Forscher.

Der Erfolg liegt nahe

Die Netzhaut wandelt das empfangene Bild im Auge in Nervenimpulse um, die an das Gehirn weitergeleitet werden. Die 24 Elektroden im Gerät sollen diese Funktion übernehmen. Richtig sehen kann die Patientin mit dem Kunstauge noch nicht. Bisher war eine Funktionsweise nur im Labor nachzuweisen. Die Forscher arbeiten jedoch umgehend an einer Bilderzeugung für das menschliche Auge.

Das künstliche Auge soll später mit insgesamt 98 Elektroden ausgestattet werden. Damit können auch größere Objekte sichtbar gemacht und scharf dargestellt werden. Die Forscher hoffen darauf, dass die Patienten mit den künstlichen Augen sogar menschliche Gesichter erkennen werden. Bisher ist das Ziel jedoch in dem Sinne formulier, eine „brauchbare Sicht“ zu erreichen, bestätigte das Wissenschaftskonsortium Bionic Vision Australia (BVA).

(Florian Weis)


 


 

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