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  • 24.01.2013, 09:37 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Mangelware preiswerte Wohnung

Wohnungsmarktbericht der NRW-Bank

In Teilen des Münsterlands, aber auch in jedem fünften Haushalt in den Großstädten der Rheinschiene wird das Budget durch hohe Mietzahlungen überstrapaziert.

In ihrem gestern vorgestellten Wohnungsmarktbericht sieht die NRW-Bank vor allem in Gebieten, die bei einer insgesamt schrumpfenden Bevölkerung „demografische Wachstumsinseln“ sind, eine enormen Wettbewerb um bezahlbaren Wohnraum.

Die Situation sei hier vor allem für kleinere Haushalte mit niedrigen Einkommen und Familien mit Kindern schwierig, betonte die nordrhein-westfälische Förderbank. Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen müssten oft einen Anteil von 40 Prozent oder mehr ihres Haushaltseinkommens für Miete aufbringen, heißt es in dem Bericht. Laut der Definition der Europäischen Union seien diese Haushalte damit bei den Wohnkosten überlastet.

Neben Beziehern von staatlichen Leistungen wie beispielsweise dem Arbeitslosengeld II seien vor allem Senioren mit niedrigem Einkommen, Studenten sowie Familien betroffen, hieß es. „Die differenzierte Bevölkerungsentwicklung in Nordrhein- Westfalen erfordert differenzierte Antworten auf den Wohnungsmärkten“, sagte NRW-Bank-Vorstand Dietrich Suhlrie.

(Jürgen Stilling)


 


 

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