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  • 08.05.2013, 15:16 Uhr
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  • Kreis Warendorf
Marketing-Wissen

Workshop für Existenzgründer und Jungunternehmer

Die gfw-Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf mbH bietet am 14.05.2013 wieder einen Workshop für Existenzgründer/innen und Jungunternehmer/innen an. Titel der Veranstaltung: "Alles Logo, oder was?!? - Marketing und Unternehmenskommunikation“.

Marketing, PR, Werbung, Kommunikation, Social Media - viele Begriffe, die kaum noch jemand in ihren Eigenschaften und Zielsetzungen genau differenzieren und abgrenzen kann und die deshalb oft einfach unter der Überschrift "Marketing" zusammengefasst werden. Doch wie können Existenzgründer/innen und junge Unternehmen diesen "Marketing-Mix" effektiv für ihr Unternehmen einsetzen, um die Unternehmensziele zu erreichen?

Transparenz in diesen "Dschungel" bringt der Workshop, für den die gfw als Referenten Katrin Steffen (mediastorm design) und Mike Atig (Media and More) gewinnen konnte. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen und der täglichen Praxis zeigen die Referenten Wege zu einem sinnvollen Einsatz der einzelnen Möglichkeiten auf.

Im Vorfeld des Workshops standen die Referenten für ein Interview zur Verfügung.

Unternehmenskommunikation und Marketing sind sehr umfangreiche Begriffe. Was sind in aller Kürze die wesentlichen Komponenten für Gründer und kleine Unternehmen auf diesem Feld?

Mike Atig: Nun, Wiedererkennbarkeit, Einzigartigkeit, positive Identifikation! Das ist gar nicht so schwer, wie es sich anhört. Jedes Unternehmen ist individuell und unterscheidet sich vom Mitbewerber, so wie Menschen auch ganz unterschiedlich sind, selbst wenn sie den gleichen Job machen. Man darf nicht den Fehler machen, sich zu uniformieren! Stattdessen sollten sich junge Unternehmen auf ihre Stärken besinnen, sollten zeigen, wer sie sind und was sie tun.

Aus Ihrer Erfahrung heraus: Wie ausgeprägt ist das Marketingverständnis bei Gründern bzw. bei jungen Unternehmen?

Katrin Steffen: Mangels Erfahrung beschränkt sich das Marketingverständnis oft auf die Faktoren „Flyer“ und „Anzeige“. „Homepage“ ist auch so ein Schlagwort. All das aber miteinander zu vernetzen und durch ein gemeinsames Design zu schlagkräftigen Instrumenten zu machen ist der nächste Schritt, an den die wenigsten denken. Über ein stimmiges Gesamtkonzept nachzudenken kostet zunächst mal kein Geld – es spart aber auf Sicht sehr viel Geld ein, weil ich so zielgerichtet eine Marketingstrategie verfolgen kann..

Ab wann sollten sich Gründer intensiv mit den Aspekten der Unternehmenskommunikation beschäftigen? Was ist aus Ihrer Sicht der besondere Aspekt des Marketing bei diesen Neugründungen?

Mike Atig: Am besten macht man sich schon im Zuge des Businessplans Gedanken darüber und entwickelt einen Marketingplan. Unternehmenskommunikation ist eine existenzielle Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg, schließlich muss ich meinen potentiellen Kunden mitteilen, dass es mich gibt! Ich muss das planen und sollte dafür ein Konzept haben, dass zu mir und meinem Unternehmen passt.

Kommunikation ist ein sehr dynamischer Prozess, der sich aktuellen Entwicklungen anpassen muss. Was gibt es im Internet beim Social Media-Marketing, also beim erfolgreichen Einsatz von Facebook & Co, zu beachten?

Mike Atig: Das ist eine Falle, in die gerade Jungunternehmer gerne tappen. Sie meinen, weil sie einen privaten Facebook-Account nutzen, könnten sie Social-Media-Marketing. Großer Fehler! Ein professioneller Social-Media-Auftritt wird bestimmt von den Faktoren Design, Aktualität und Konsistenz. Außerdem kann man das nicht so nebenbei. Eigentlich ist Social-Media-Marketing ein Fulltime-Job.

Was dürfen die Teilnehmer von Ihrem Workshop erwarten?

Katrin SteffenJedes Unternehmen ist anders und hat andere Bedürfnisse, aber darum geht es ja gerade! Wir wollen den Menschen Spaß daran vermitteln, über ihre Stärken zu sprechen. Wir möchten Existenzgründer über die Möglichkeiten und Grenzen des Marketings informieren und ihnen passgenaue Tools für ihr Unternehmen an die Hand geben.

Eine Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung ist erforderlich.

(Redaktion)


 


 

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