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  • 07.05.2015, 10:20 Uhr
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  • Münsterland / Kreis Steinfurt / Lengerich
Maschinenbauer Windmöller & Hölscher

Standort-Investitonen in Höhe von 8 Millionen Euro

W&H wächst. Bei Aufträgen, Umsatz – und den Gebäuden. An der Nordseite von Werk 3 (Ringeler Straße) ist ein neues Bürogebäude bezogen worden. Werk 2 verfügt über eine weitere Produktionshalle. Der Lengericher Maschinenbauer Windmöller & Hölscher (W&H) nimmt dafür insgesamt acht Millionen Euro in die Hand. Das sind zwei Mosaiksteine, um sich fit für die Zukunft zu machen.

Auffällig ist das neue Bürogebäude mit seiner gläsernen Hülle. Der „dritte Finger“, 16,50 Meter breit, 36 Meter lang und 18,70 Meter hoch, hat einen Keller mit Sozialbereich und vier Geschosse mit Räumen für 155 Mitarbeiter. Obendrauf kommt das Staffelgeschoss mit Konferenz- und Besprechungsräumen sowie kleiner Dachterrasse.

Grünpflanzen, höhenverstellbare Schreibtische, eine gute Akustik, ein angenehmes Raumklima und eine individuelle Beleuchtung sollen bei den Beschäftigten für ein Wohlfühlklima sorgen. „Wir legen Wert auf ein gutes Ambiente“, fasst Dierk Lechler das neue firmeneigene Bürokonzept zusammen. Für Neubauten, so der Leiter Facility Management, ist das künftig Standard. Das Hightech-Unternehmen setzt damit in Lengerich besondere Akzente.

Obwohl ein wenig Aufwand nötig war, ist der schlanke Ginkgo-Baum, 1988 von den Belegschaften in Lengerich und Wiesmoor der damaligen Firmenchefin Adelheid Windmöller aus Anlass ihres 25-jährigen Arbeitsjubiläums geschenkt, erhalten geblieben. Er setzt den grünen Kontrapunkt zur anthrazitgrauen Außenhaut des Bürogebäudes.

Produktionskapazitäten aufgestockt

Aufgestockt sind mit einer 2840 Quadratmeter großen Halle die Produktionskapazitäten von Werk 2 an der Münsterstraße. Dort gibt es teilweise neue Bearbeitungszentren (Drehbänke). Ein automatisches Roheisenlager, in die Höhe gebaut, spart wertvollen Platz.

Weil die benachbarte Härterei in den Hofraum hineinragt, entsteht einige Meter weiter ein Neubau. Im Sommer erfolgt der Umzug . Das alte Klinkergebäude ist ein Fall für die Abrissbirne. Danach lassen sich die Verkehrsströme auf dem Firmengelände noch besser lenken.

„Kosten- und Zeitplan eingehalten“, ist Dierk Lechler nach Abschluss der beiden Projekte zufrieden. Die Zusammenarbeit mit der Stadt streicht er als positiv heraus. Schon klingelt wieder das Telefon. Die nächsten Besprechungen für weitere Pläne fordern den Mann. W&H wächst.

(Wilhelm Schmitte, WN)


 


 

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