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  • 04.11.2013, 11:00 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Max-Bahr-Insolvenz

Insgesamt 150 Beschäftigte im Münsterland betroffen - bislang kein Interessent

Die Mitarbeiter des Max-Bahr-Baumarktes an der Theodor-Scheiwe-Straße in Münster bangen um ihre Arbeitsplätze. Insgesamt haben 150 Beschäftige in drei Bahr-Baumärkten im Münsterland eine Kündigung erhalten. Verdi-Sprecherin Gaby Beuing ist zuversichtlich, dass die Beschäftigten zum 1. Februar in eine Transfergesellschaft wechseln können.

Um den Max-Bahr-Baumarkt an der Theodor-Scheiwe-Straße ist es weiterhin schlecht bestellt. Während im Süden Deutschlands bereits die Unternehmen Hellweg und Bauhaus Interesse an die in eine finanzielle Schieflage geratene Baumarkt-Kette signalisiert haben, zeichnet sich im Münsterland nach Angaben von Gabi Beuing von der Gewerkschaft Verdi noch keine Perspektive ab.

Nicht nur die Filiale an der Theodor-Scheiwe-Straße in Münster mit rund 60 Beschäftigten soll schließen. Insgesamt sind im Münsterland rund 150 Max-Bahr-Beschäftigte in drei Baumärkten (Münster, Emsdetten und Bocholt) von den ausgesprochenen Kündigungen zum 31. Januar 2014 betroffen. „Jetzt könnten sie nur abwarten, ob sich ein Interessent für die drei Märkte finden lässt“, so Beuing weiter. Die Belegschaft fühlt sich „veräppelt“, wie Mitarbeiter bestätigen. Einziger Trost dürfte die Bildung einer Transfergesellschaft sein, in welche die Mitarbeiter wechseln können.

(Redaktion)


 


 

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