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  • 04.03.2015, 10:20 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Mehr Einwohner und Haushalte

Stadt veröffentlicht Zahlen zur Struktur der münsterschen Haushalte

Mit einer wachsenden Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern steigt auch die Anzahl der Haushalte in Münster. Die Statistikdienststelle im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung ermittelte, dass es am Ende des vergangenen Jahres 163.752 Haushalte in Münster gab. Das ist ein Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und im Fünf-Jahres-Rückblick sogar ein Plus von knapp 9 Prozent.

Wie es in einer Studenten- und Wissenschaftsstadt nicht anders zu erwarten war, machten die 87.581 Single-Haushalte in Münster wieder mehr als die Hälfte (53,5 Prozent) der Haushalte insgesamt aus. Ihre Anzahl war im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 1 Prozent angestiegen und im Vergleich zu 2010 erreichte das Plus einen Wert von 13,1 Prozent.

Zur Altersstruktur: In einem Drittel der Ein-Personen-Haushalte (33,5 Prozent) lebten Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren. Etwa ein Viertel (23,2 Prozent) der Single-Haushalte bestand am 31.12.2014 aus Menschen im Alter ab 60 Jahren. Und der Blick auf die hochbetagte Altersgruppe zeigt, dass in 6,6 Prozent der Ein-Personen-Haushalte Menschen ab 80 Jahren lebten.

Der Anteil der Ein-Personen-Haushalte variierte im Stadtgebiet erheblich. So dominierte er klar die Haushaltestruktur in den Stadtteilen Bahnhof (77,5 Prozent), Überwasser (76,4 Prozent) und Dom (75,9 Prozent), lag jedoch in Handorf (33,8 Prozent), Amelsbüren (29,9 Prozent) und Albachten (29,6 Prozent) deutlich unter dem städtischen Durchschnitt.

Haushalte mit Kindern

In 16,3 Prozent der münsterschen Haushalte lebten am Jahresende 2014 minderjährige Kinder. Auch hier zeigte sich ein unterschiedliches Bild auf Stadtteilebene. In Amelsbüren (30,6 Prozent), Albachten (30,3 Prozent) und Coerde (26,2 Prozent) waren die Haushalte mit Kindern deutlich stärker vertreten als im städtischen Durchschnitt. In den Stadtteilen Überwasser (4,9 Prozent), Dom (4,5 Prozent) und Bahnhof (4 Prozent) lagen sie dagegen deutlich darunter.

Im Vergleich zum Vorjahr waren die größten Wachstumsraten bei den Haushalten mit minderjährigen Kindern in den Innenstadtteilen zu verzeichnen. Der Stadtbezirk Mitte legte mit 1,6 Prozent bei diesem Haushaltetyp am stärksten zu. Dies spiegelt die steigende Wohnraumbedeutung des Stadtzentrums für Familien wider.

Alle Informationen zu den Haushalten in Münster hat das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung im Internet veröffentlicht

(Stadt Münster)


 


 

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