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  • 11.03.2015, 14:16 Uhr
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  • Münster / Hamburg
Mobile Marketing

Potenzial für Werbewirtschaft wächst um 40 Prozent

Der Kopfhörer-Markt boomt: Für 2015 rechnet die Gesellschaft für Unterhaltungselektronik mit 11,4 Millionen verkauften Kopfhörern. Ein Trend, der nicht überrascht, da er den Alltag längst beherrscht. Auf der Straße, in der U-Bahn, am Schreibtisch und im Park beim Joggen - überall trifft man auf die "Generation Kopfhörer". In der Hand oder Hosentasche das Smartphone, auf den Ohren der Kopfhörer. Immer mobil, immer begleitet vom individuellen Soundtrack.

Dabei nutzt sie auch im Audiobereich immer die neuesten Angebote und Technologien, um die beste Qualität für ihren Alltag herauszuholen - und das vor allem auch unterwegs. Ein gesellschaftliches Phänomen, das auch die Werbewirtschaft vor neue Herausforderungen stellt. Denn wie erreiche ich diese mobilen Zielgruppen am besten, wenn sie doch selbst entscheiden, wann sie welche Medien konsumieren?

Warum 2015 niemand an der Generation Kopfhörer vorbeikommt

Schon heute nutzen deutschlandweit über 14 Millionen Menschen häufig oder zumindest gelegentlich die Radiofunktion, die TV-Funktion oder den MP3-Player ihres Smartphones und zählen so zur Generation Kopfhörer. Tendenz steigend - laut neuester VuMA mit einer jährlichen Wachstumsrate von knapp 40 Prozent. Auch die Ergebnisse der JIM-Studie 2014 unterstreichen die Bedeutung von Audio auf dem Smartphone: Erstmals steht bei Jugendlichen nicht mehr das Telefonieren und SMS-Schreiben an erster Stelle der häufigsten Smartphone-Aktivitäten, sondern die Nutzung von Musik - 78 Prozent von ihnen hören regelmäßig Musik über ihr Mobiltelefon. Hierbei ist die Generation Kopfhörer keine, die sich über ein bestimmtes Altersspektrum oder eine gesellschaftliche Schicht definiert, sondern vielmehr über ihre innere Haltung und eine bestimmte Einstellung zum Medienkonsum. Sie nutzt Medien nicht eindimensional, sondern kommuniziert parallel zum Audio-Kanal über Facebook, Twitter und Co. Und auch wenn die Kopfhörer Sendepause haben, geht der persönliche Austausch zu aktuellen Themen weiter. Entertainment, Informationsbeschaffung und Stimmungsregulierung hat die Generation Kopfhörer selbst in der Hand und lässt andere daran teilhaben.

On Demand-Nutzung stellt Werbetreibende vor Herausforderungen

Angefangen vom Walkman, über den Discman, hin zum iPod und nun zum Smartphone: der Medienkonsum hat sich - gerade im Audiobereich - in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt. Bestens zu sehen am Smartphone, das gegenwärtig als zentrales Device für die Kommunikation, für das individuelle Entertainment durch Musik, Audioinhalte, Filme und Spiele und für den Zugang zum mobilen Internet steht. Hinzu kommt die aufgeschlossene, selbstbestimmte und reflektierte Lebenseinstellung der Generation Kopfhörer: Sie ist offen für Neues und hat Lust, Trends zu gestalten. Ausgewählte Technologien integriert sie daher ganz selbstverständlich in ihren Alltag und lässt sich ohne Vorbehalte auf sie ein. Und das stets mit Blick auf den individuellen Mehrwert und dem Anspruch, die persönliche Lebensqualität zu erhöhen - was auch für alle anderen Lebenssituationen gilt. Um diese Vorzüge zu nutzen, ist umfassende Mobilität die Grundvoraussetzung. Seien es WLAN-Anlagen Zuhause oder Car-Entertainmentsysteme: Die Generation Kopfhörer will Medien dann konsumieren, wenn es in ihren Tagesablauf passt und den größten Vorteil für sie bringt. Diese Entwicklung stellt Werbetreibende jedoch vor neue Herausforderungen in der Markenkommunikation, denn mit klassischen Werbemitteln ist die mobile Zielgruppe kaum noch zu erreichen.

Mit Audio ganz nah an der Entscheiderzielgruppe von morgen

Die wenigsten mobilen Werbemittel sind wirklich geeignet, um diese Entscheiderzielgruppe von morgen effektiv anzusprechen. Die meiste Zeit über befindet sich das Smartphone in der Tasche, während über Kopfhörer Musik gehört wird. Daher ist die Generation Kopfhörer über visuelle Werbemittel kaum zu erreichen. Audiowerbemittel sind hier wesentlich wirksamer. Sie werden immer gehört - auch wenn das Smartphone in der Tasche steckt - und können zum Beispiel zum Klick auf ein Banner oder zum Besuch einer Website auffordern. Audiospots sind gelernte Werbemittel mit hohem Aktivierungspotenzial. Im Gegensatz zu anderen Online-Werbemitteln können sie nicht übersprungen oder ausgeblendet werden - und sind dabei voll akzeptiert. Audio hat aus diesem Grund den stärksten "Call-to-Action" aller Gattungen. So bringen Audiokampagnen ganz konkret die Kunden an den Point of Sale (zur Point of Sale Werbung), die Angebote in die Einkaufskörbe, die User ins Web und die Marken ins Relevant Set.

(ots / RMS)


 


 

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