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  • 24.07.2013, 10:03 Uhr
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  • Münster
Mobiler Friseursalon

Friseurin arbeitet "auf der Straße"

Föhnen, färben, fein frisieren: Bei Melanie Schwabe sind Haupt und Haar in guten Händen. Sagen ihre Stammkunden – und die sitzen dafür am Dienstag auch gern mal Schlange auf der Straße.

Die Passanten staunen nicht schlecht – vor dem Friseurgeschäft nehmen Männer und Frauen Platz, sie alle wollen eins: „Die Haare schön.“ Andere gesellen sich dazu, haben schon die Farbsträhnen in Folie gewickelt und warten, dass sie wieder abgenommen werden. Mittendrin Melanie Schwabe, Chefin vom Salon Extraschnitt, die ihre Kunden vergnügt im „Friseurmobil“ begrüßt.

„Ist doch mal was Neues“, sagt sie und ist begeistert, dass ihre Kunden voll auf ihren „Container“ abfahren. Denn in den drei Wochen, in denen ihr Geschäft umgebaut werden muss, darf sie den komfortablen, mobilen Salon auf dem Streifen vor ihrem Laden an der Ludgeristraße 54 parken. „Die Stadt hat mich sehr unterstützt“, lobt die Geschäftsfrau, die nicht einfach für drei Wochen mit Kamm und Schere abtauchen wollte, sondern nun quasi „auf der Straße“ föhnt und frisiert.

„Auch die Kaffeemaschine funktioniert“

Autos und Räder umkurven ihren Salon auf vier Rädern, sie wuselt mit Elan zwischen den vier Plätzen hin und her. Ein paar Stufen führen hinauf mitten hinein in die klimatisierte Styling-Oase, die alles bietet, was die Kunden gewohnt sind. „Am wichtigsten war, dass hier auch die Kaffeemaschine funktioniert“, freut sich die Chefin. Und stellt noch ein dickes Sparschwein auf: „Wir starten eine Aktion für die Stern-Kita, die sich so sehr eine Tunnelrutsche wünscht“, erklärt Melanie Schwabe. Die ersten Scheine stecken schon im Schweinebauch ...

(Martina Döbbe)


 


 

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