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  • 20.02.2015, 10:33 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Münsterland-Tourismus

Wettbewerb „Erlebnis.NRW“ soll Angebot weiter verbessern

Auch im Jahr 2014 ist die Zahl der Übernachtungen in der Reiseregion Münsterland - das sind die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster - gestiegen. Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) wuchs der Anteil im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent auf gut 3,56 Millionen, die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich um 1,3 Prozent auf gut 1,56 Millionen.

„Seit über zehn Jahren steigen die Tourismuszahlen im Münsterland kontinuierlich. Der Tourismus festigt somit weiter seine Bedeutung als harter Wirtschafts- und weicher Standortfaktor“, sagt Michael Kösters, Vorstand des Münsterland e.V. Über einen längeren Zeitraum (zur Definition Zeitraum) betrachtet hat sich der Tourismus im Münsterland im Vergleich zu anderen Destinationen in NRW überdurchschnittlich gut entwickelt.

So stieg die Zahl der Übernachtungen von 2004 bis 2014 kontinuierlich von Jahr zu Jahr, über den Gesamtzeitraum um satte 33 Prozent. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl der angebotenen Betten zwar ebenfalls gestiegen, mit gut 14 Prozent jedoch sehr viel geringer. „Dies bedeutet, dass sich auch die Auslastung der Betriebe im Mehrjahresvergleich deutlich verbessert hat. Auch im Vergleich zu den meisten anderen Destinationen in NRW hat sich das Münsterland quantitativ äußerst positiv entwickelt“, berichtet der Tourismus-Experte.

Tourismuswettbewerb „Erlebnis.NRW“

Dennoch warnt Kösters vor Selbstzufriedenheit. „Seit zwei Jahren fällt der Zuwachs deutlich schwächer aus als in den Vorjahren und auch im Vergleich zu anderen Regionen.“ Um das zu ändern, sollte sich das Münsterland ab April 2015 beim Tourismuswettbewerb „Erlebnis.NRW“ zum Start der neuen EU-Förderphase um Gelder bewerben. „Es wäre für die zukünftige Entwicklung fatal, wenn wir uns als Region und federführend durch den Münsterland e.V. nicht auch um Fördermittel zur weiteren Entwicklung der Tourismusregion Münsterland bemühen würden“, so Kösters. Dies setze aber einen zusätzlichen Finanzbedarf seitens der Mitglieder voraus. Erfolge dieser nicht, könnten die benötigten Eigenanteile nicht aus dem engen Budget des Münsterland e.V. bereitgestellt werden. „Die Konsequenz wäre, dass wir uns nicht am Wettbewerb um Fördermittel beteiligen.“

Kösters sieht trotz der positiven Entwicklung in den vergangenen Jahren dringenden Handlungsbedarf – unter anderem in den Bereichen Angebotsentwicklung, Qualität und Service.

(Redaktion)


 


 

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