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  • 24.07.2014, 08:43 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Nach der Sex-Steuer

Gronau erwartet 70.000 Euro Einnahmen durch Wettbüro-Steuer

Die Stadt Gronau will eine Wettbürosteuer einführen. Bürgermeisterin Sonja Jürgens stellte entsprechende Pläne gestern der Presse vor. Demnach soll die Fläche der Wettbüros als Bemessungsgrundlage dienen. Pro angefangene 20 Quadratmeter soll die Steuer 200 Euro betragen. Pro Monat.

In Gronau existieren bereits jetzt vier Annahmestellen, an denen Sportwetten abgeschlossen werden. Zwei weitere befinden sich kurz vor der Eröffnung, für mehrere weitere wurden Anträge gestellt. Einnahmen in Höhe von 70.000 Euro pro Jahr erwartet Kämmerer Jörg Eising durch die neue Abgabe. Aber der finanzielle Aspekt spielt (wie bei der 2013 eingeführten „Sexsteuer“) nur eine Nebenrolle.

Letztlich gehe es um das Sicherheitsbedürfnis der Bürger: Die hohe Anzahl an Wettbüros trage nicht dazu bei, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu verbessern, so die Bürgermeisterin.

Wenn der Rat zustimmt, soll die neue Steuer zum 1. Januar 2015 eingeführt werden. Gronau wäre dann nach Hagen erst die zweite Stadt in Nordrhein-Westfalen, in der eine derartige Steuer greifen würde.

(Martin Borck, WN)


 


 

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