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  • 28.11.2014, 08:28 Uhr
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  • Münster / Münsterland
National-Bank in Münster

Wettbewerb um Mittelstandsklientel

Lichtdurchflutete Räume mit Charakter, ein freier Blick aufs Altstadt-Geschehen, an den Wänden noch Platz für die Kunst von Günther Uecker. Für die National-Bank, die an der Königstraße 60 ihr neues Zuhause gefunden hat, ist Münster keine Zwischenstation.

„Wir sind gekommen, um zu bleiben“, bringt es Dr. Thomas A. Lange auf den Punkt. Dass sein Haus jetzt die Top-Etage im früheren Dresdner-Bank-Gebäude nutzt, hat für den Vorsitzenden des Vorstandes der unabhängigen Regionalbank durchaus symbolische Bedeutung. „Wir wollen Teil der Stadt, der Wirtschaft und der Kultur sein.“

Zwei Drittel der Mitarbeiter sind in Münster bzw. im Münsterland zu Hause. Für die National-Bank sei die Niederlassung in einem so hochattraktiven Markt wie Münster ein substanzielles Investment, erläutert Lange.

Vom 1. Dezember an wird die Bank, die ihren Hauptsitz in Essen hat, den Passanten an Königsstraße und Rothenburg noch stärker ins Auge fallen. Dann nämlich wird der Kundenbereich im Erdgeschoss seine Türen öffnen. Niederlassungsleiter Jochen Drees und sein Team übernehmen zusätzlich den modernen 190 Quadratmeter großen Empfangs- und Servicebereich. Von dort gelangt der Kunde per Fahrstuhl ins Bank-Geschoss in der vierten Etage, das von unten gut an den auffälligen Gauben erkennbar ist.

Scharfer Wettbewerb um Mittelstandskunden

Die National-Bank, die sich in Münster nach Worten von Dr. Thomas A. Lange im kulturellen und gesellschaftlichen Bereich engagieren wird, steht trotz Zinstiefs und scharfen Wettbewerbs um die Mittelstandskunden wirtschaftlich gut da. Bei einer Bilanzsumme von rund vier Milliarden Euro erzielte die Bank mit ihren rund 800 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Überschuss von 19,5 Millionen Euro (plus 14,2 Prozent gegenüber 2012). Laut Vorstand war dies das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der 1921 gegründeten Bank. Die Eigenkapitalrendite erreichte 10,5 Prozent.

Die Unabhängigkeit im Markt gehört neben dem Wachstum mit Augenmaß für den Vorstandsvorsitzenden zu den wesentlichen Merkmalen der National-Bank. Die Unabhängigkeit geht sogar so weit, dass die Signal Iduna-Gruppe, die an der National-Bank eine Beteiligung von addiert 33 Prozent hält, mit ihren Produkten keinen automatischen Vorzug genießt. Lange: „Wir bieten unseren Kunden stets das beste am Markt verfügbare Angebot.“

Über die National-Bank AG

Die National-Bank AG, deren Geschäftsgebiet sich auf Nordrhein-Westfalen fokussiert, hat rund 5.200 Aktionäre, von denen 95 Prozent selbst Kunden der Bank sind. 46 Prozent des Grundkapitals entfallen auf institutionelle Anleger, 54 Prozent auf private Investoren.

Münster ist einer von über 20 Standorten. Wie das gesellschaftliche Engagement aussehen kann, wurde bereits gezeigt. Beim Charity-Event „Münstarity“ zugunsten der Aktion Kinder-Schlaganfall-Hilfe reihte sich die Bank in das Sponsoren-Team ein. Und die große Otto-Piene-Ausstellung im LWL-Landesmuseum für Kunst und Kultur wird 2015 auch durch den Einsatz der Bank möglich.

(Wolfgang Kleideiter, WN)


 


 

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