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  • 19.06.2013, 08:11 Uhr
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  • Münster
Neubau

Unternehmen aus Oelde investiert zwei Millionen Euro am Standort Münster

"Behn + Bates", ein Unternehmen der Haver und Boecker-Gruppe Oelde, bietet Verpackungskonzepte für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie an. Sie bauen nun in Münster ein neues Verwaltungsgebäude und eine moderne Halle.

Maschinen von der Stange gibt es bei „Behn + Bates“ nicht zu kaufen. Dafür aber individuelle Lösungen für die Auftraggeber, die ihre Technik bei dem münsterischen Unternehmen an der Robert-Bosch-Straße 6 Technik bestellen, um in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie Produkte abpacken zu können. „Behn + Bates“ möchte noch effizienter werden, seinen Standort in Münster stärken und neue Perspektiven ermöglichen, darum wird jetzt gebaut. Rund zwei Millionen Euro investiert das Unternehmen in Münster. Ein eigenes Verwaltungsgebäude und eine Halle entstehen. Optional besteht sogar die Chance, irgendwann noch eine zweite Halle zu erreichten. Am Dienstagmittag erfolgte nun die Grundsteinlegung. Verantwortlich für die Maßnahme ist das Generalbauunternehmen Goldbeck aus Münster.

Ralf Hövelmann, Geschäftsführer von „Behn + Bates“, geht davon aus, dass der Neubau bis Weihnachten bezugsfertig ist. Mehr Platz für die 52 Beschäftigten und für die Technik ist schon lange der Wunsch für „Behn + Bates“ in Münster. Damit können künftig die Maschinen, die das Unternehmen an die Auftraggeber ausliefert und zuvor zwei bis drei Wochen im eigenen Betrieb testet, besser in der neuen Halle aufgebaut werden.

Die Auftragsbücher von „Behn + Bates“ seien voll, freut sich der Geschäftsführer. Wenn ein Kunde heute eine Maschine bestellt, sagt Ralf Hövelmann, dann würde diese nach dem jetzigen Stand erst im kommenden Jahr ausgeliefert. Rund sechs Monate Lieferzeit seien momentan normal, so Hövelmann, der diese Zeit gerne reduzieren möchte.

Hövelmann ist seit 1994 Geschäftsführer von „Behn + Bates“ und damit seit der Übernahme des Unternehmens durch Haver und Boecker am Ball. „Behn + Bates“, erklärt der 56-Jährige, beschäftigt sich mit allem, was in Säcke und flexible Gebinde wie Papier und Kunststoffe verpackt wird.

Ein Drittel des Umsatzes macht „Behn + Bates“ heute nach eigenen Angaben mit Firmen aus Asien, ein Drittel mit Auftraggebern aus Europa und ein Drittel mit Betrieben in Amerika. Die Größenordnungen der Verpackungen, die mit Maschinen made in Münster befüllt werden, bewegen sich zwischen 1,5 Kilogramm und Tonnen. Wobei Verpackungskonzepte für 25-Kilo-Säcke die gängi­gsten seien, sagt Hövelmann.

„Behn + Bates“ plant mit Auftraggebern die Fülltechnik vom ersten Gedanken bis zur Montage und Wartung. Funktionalität, Maschinendesign und Explosionsbestimmungen spielen unter anderem eine Rolle. Die Bauteile für die Maschinen aber werden beim Mutterkonzern und damit bei Haver und Boecker in Oelde bestellt und bei „Behn + Bates“ montiert. Der Konzern betreibt eine Niederlassung an der Robert-Bosch-Straße und hat bisher seiner Tochterfirma am Standort Unterschlupf gewährt.

(WN/gh)


 


 

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