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  • 09.10.2013, 10:03 Uhr
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  • Münster
Neubauten Marktallee

Zwei neue Großbauten füllen alte Brachen

Kaum noch wiederzuerkennen ist der untere Teil der Marktallee in Hiltrup. wo jahrelang verfallende Gebäude und Brachflächen das Erscheinungsbild prägten, füllen jetzt zwei große Neubauten die alten Lücken. Voraussichtlich im Sommer wird der Baulärm verklungen sein und das "Tor zur Marktallee" sein endgültiges Gesicht zeigen.

In das Wohnhaus in Höhe der Einfahrt zum Schulzentrum sind die ersten Eigentümer und Mieter bereits eingezogen. Abgesehen von kleineren Restarbeiten ist es bereits fertiggestellt.

„Das hat ja alles gut geklappt“, sagt Heinz-Wilhelm Harling, der mit der Vermarktung der Wohnungen befasst war. Über das äußere Erscheinungsbild ist bislang nur Positives zu hören. Das Gebäude, so der Tenor, füge sich trotz seiner Größe gut in die Marktallee ein. Dabei galt das Grundstück wegen der stark frequentierten Bushaltestelle vor der Haustür und der Nähe zum Schulzentrum als „laute Ecke“ und somit als schwer zu vermarkten.

Vergessen ist der Streit zwischen dem Architekten und der Stadt Münster, die auf Geschäftsräume im Erdgeschoss bestanden hatte. Bauträger und Architekt favorisierten Stellplätze für Autos. Auf eine Tiefgarage konnte so verzichtet werden.

Das neue „Tor zur Marktallee“

An dem neuen Entree zur Marktallee wird im Kreuzungsbereich zur Westfalenstraße mit Hochdruck gearbeitet. Der Name „Tor zur Marktallee“ ist durchaus Programm. Dieses Gebäude soll signalisieren, dass es hier zur Marktallee als Zentrum von Hiltrup geht. Das optische Ausrufezeichen, das die Architekten setzen wollten, haben sie ein wenig abschwächen müssen. An Bauvolumen und Geschosszahl hat das Bauvorhaben der Baackmann Immobilien und Bauträger GmbH nichts verändern müssen. Mittlerweile fehlt nur noch ein letztes Obergeschoss, dann ist die endgültige Gebäudehöhe erreicht.

Zeitgleich wird jetzt mit dem Verklinkern des Gebäudes begonnen. Die Zeit drängt. Auf der arg beengten Baustelle ist nicht alles so zügig gelaufen, Geschäftsführer Clemens Baackmann es sich erhofft hatte. Vor dem Wintereinbruch sollen noch die Fenster herein, damit im Winter durchgearbeitet werden kann und schon im kommenden Sommer das „Tor zur Marktallee“ bezugsfertig ist.

(Michael Grottendieck)


 


 

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