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  • 20.03.2013, 09:30 Uhr
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  • Düsseldorf / Münster
Neuer Förderrekord

Energiewende beflügelt das Geschäft der NRW-Bank

Das Volumen der Förderprogramme kletterte im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 9,5 Milliarden €. Das gab die Förderbank des Landes Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Münster und Düsseldorf gestern bekannt.

Effizienz -Programme, die die NRW-Bank im Zuge der Energiewende der Bundesregierung gestartet hatte, würden zurzeit besonders gut angenommen, betonte das Institut. „Unternehmen können durch Investitionen in Ressourcen- und Energieeffizienz nicht nur die Kosten langfristig senken“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dietmar Binkowska. Insgesamt bezifferte die Bank die Fördermittel für die Energiewende in Nordrhein-Westfalen auf 3,9 Milliarden € . Diese Summe umfasse jedoch neben NRW-Bank-Mitteln auch diejenigen Geldströme der bundesweit tätigen KfW, die in nordrhein-westfälische Effizienzprojekte geflossen seien, hieß es.

Ein enormes Wachstum verzeichnete die NRW-Bank auch bei der Gründungsförderung. Auf diesem Gebiet wuchsen die Förderdarlehen um 48 Prozent auf 422,8 Millionen € . Die Mittelstandsfinanzierung legte um 15 Prozent auf 2,4 Milliarden € zu. Mit einem Plus von 31 Prozent erhöhte sich auch die Kommunalförderung der NRW-Bank überproportional.

Kräftig ist im vergangenen Jahr der Ertrag der NRW-Bank gewachsen: Das Betriebsergebnis stieg von gut 370 auf 445 Millionen € . Diesen Überschuss habe man genutzt, um die künftige „Risikotragfähigkeit“ zu verbessern, sprich: Das Geld sei in die Vorsorgereserve geflossen, betonte das Förderinstitut.

(Jürgen Stilling)


 


 

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