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  • 08.11.2013, 11:33 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Neuer Wohnraum

Selbst kleinste Parkplätze bieten Platz für Wohnraum

Die „leicht provokanten Thesen“ für neuen Wohnraum in der Stadt, von der die Architektinnen Tanja Kuckert und Henrike Thiemann sprachen, zeigten im Planungsausschuss durchaus Wirkung.

Vertreter aller Parteien zeigten sich interessiert an den Überlegungen, kleine Frei- und Abstellflächen in der Stadt genauer unter die Lupe zu nehmen und die Frage einer Wohnbebauung zu prüfen.

Als Vertreterinnen des Bundes Deutscher Architekten (BDA) hatten Kuckert und Thiemann gemeinsam mit dem Vorsitzenden Rainer M. Kresing das Konzept vorgestellt, bestehende Parkplätze, beispielsweise an der Ecke Albersloher Weg / Hafenstaße, zu überbauen. Die bestehenden Parkplätze sollen dabei nicht wegfallen, sondern in Tiefgaragen verfrachtet werden. Der Architekt Andreas Heupel regte in diesem Zusammenhang an, ein „Potenzial- Kataster“ mit vergleichbaren Flächen zu erstellen. So sei es möglich, city-nahe Flächen zu bebauen und Nachverdichtung zu betreiben.

Alle Parteien beauftragten die Stadtverwaltung damit, das Konzept zu prüfen und so Flächenreserven zu aktiveren.

(Klaus Baumeister)


 


 

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