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  • 08.11.2012, 11:05 Uhr
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  • Münster/Ahaus
Neues Design

„Wirtschaft und Schule als Partner“ mit weiteren Angeboten

„Wirtschaft und Schule als Partner“ – kurz WSP genannt – ist ein Internetportal zur Berufs- und Studienorientierung, Praktikums- und Ausbildungsstellensuche und gleichzeitig ein gelungenes Beispiel für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule vor Ort mit regionalem Bezug.

Schulabteilungsleiter Wolfgang Weber und Elke Steimann, Leiterin des WSP-Projektes der Bezirksregierung Münster, präsentierten gestern (7. November) im Ahauser Rathaus gemeinsam mit Bürgermeister Felix Büter, Johann Meiners als Vertreter der Bundesagentur für Arbeit und als Hauptkooperationspartner in der Region sowie weiteren Kooperationspartnern und Vertretungen aus den mitwirkenden Ministerien das bereits sehr erfolgreich laufende WSP-Portal im neuen Design und gaben gleichzeitig den Startschuss für die inhaltliche Erweiterung.

Die Bezirksregierung Münster hat WSP entwickelt und wurde dabei durch die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit unterstützt – auch die IHK Nordwestfalen, die HWK Münster und der DGB sind Partner.

Christoph Almering, Sprecher der Öffentlichkeitsarbeit und Wirtschaftsförderung bei der Stadt Ahaus sowie Unternehmerin Rendel Pietsch und der Konrektor der Don-Bosco-Schule, Heinz Siehoff, präsentierten exemplarisch und perspektivisch den gelungenen Projekttransfer vor Ort.

Portal öffnet sich für Abitureinten

"Mit dem neuen Design sowie der inhaltlichen Erweiterung um die Bereiche Studienorientierung und Berufsberatung wollen wir das Portal für Abiturienten öffnen, und einen direkteren Kontakt zu den regionalen Ansprechpartnern der Berufsberatung ermöglichen", sagte Wolfgang Weber in seinem Grußwort.

Die „Berufsberatung“ der Bundesagentur für Arbeit ist ab sofort unter einem eigenen Navigationspunkt vertreten. Michaele Arlitz von der Agentur für Arbeit Coesfeld stellte das umfassende und professionelle Dienstleistungsangebot der Berufsberatung rund um die Studien- und Berufswahl vor.

Geschäftsführer Johann Meiners von der Agentur für Arbeit Coesfeld betonte, dass sich hier „erstmals alle persönlichen Ansprechpartner der Berufsberatungen an den Schulen – die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Region – mit Foto und Sprechzeiten – vorstellen.“ Denn: „Für eine erfolgreiche Berufswahl ist die persönliche und individuelle Beratung wichtig – ergänzt um praxisnahe Berufsfelderkundungen und Praktika.“

Für einen praxisnahen Unterricht zur Berufs-und Arbeitswelt in Kooperation mit der Wirtschaft erhalten die Schulen vor Ort Unterstützung in den MINT Fächern durch die Gemeinschaftsoffensive "Zukunft durch Innovation.NRW" (zdi). Eindrucksvolle Beispiele lieferten Annika Kruse von der WWU, Martin Lutz vom zdi-Zentrum des Kreises Borken und Norbert Dohms vom zdi-Zentrum Marl und gleichzeitig Hochschuldezernent in Bochum.

Wie soll es nach der Schule weitergehen? Welches Studienfach ist das Richtige? Welche Hochschule kommt in Frage? Diese Fragen stellen sich Ende dieses Schuljahres besonders viele junge Menschen. Der doppelte Abiturjahrgang strömt auf den Arbeitsmarkt und an die Hochschulen in NRW.

Hilfestellung bei schwierigen Fragen

WSP gibt Hilfestellung auf diese schwierigen Fragen. Transparent und gebündelt werden alle benötigten Informationen im neuen Menüpunkt „Studienorientierung“ gebündelt und zielgruppengerecht und praxisnah zusammengestellt. Studienwahl.de ist ein bundesweites Portal und führt unter anderem zum Studienfinder für über 15.000 Studiengänge an knapp 450 Hochschulen.

Neben einer Übersicht aller Hochschulen machen konkrete Angebote von Fachhochschulen und Universitäten das Angebot komplett. Studieninteressierte können zum Beispiel Vorlesungen besuchen oder eine individuelle Studienberatung in Anspruch nehmen; ortsnah, regional und überregional.

Ziel von Tobias Grundwald, Leiter der Zentralen Studienberatung an der Westfälischen Hochschule ist es, Schülerinnen und Schülern den Weg an die Hochschulen zu ebnen und sie bei der Wahl des richtigen Studiengangs zu unterstützen. Bis es soweit ist, können Schülerinnen und Schüler gezielt Berufsfelder erkunden und praktische Erfahrungen in Betrieben und Unternehmen sammeln- mit der umfassenden Unterstützung von WSP im Übergangssystem NRW.

(Redaktion)


 


 

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